Leider konnte die Verfasserin nicht ausfindig gemacht werden.
Der Todesfall, den sie in der letzten Zeile anspricht, wird in diesem Heft so dokumentiert:
Eine neue Siedlungsart bildeten die Neubauern.
Einheimische und auswärtige Bauernkinder erwarben in der Mark eine Fläche wüsten Grund, auf der sie siedelten und ihr Land durch Pacht und Zukauf mehrten.
Die preußischen Könige, besonders Friedrich der Große, förderten als Landesherren die Neubauern durch Landdotationen und Steuerbefreiungen auf längere Zeit.
Von 1750 an kommen Neubauern vor. Sie mehrten sich in der Zeit von 1800 – 1900.
Nach dem 1. Weltkrieg sprach man dann von Siedlern.
Schaubild aus. Unsere Heimat Lesebogen für die Schulen des Kreises Lingen/Ems. Lingen 1953 Fotos: Heimatverein Papenburg
Bauern, gebt den abziehenden Heuerleuten Bauplätze im Dorf…
Das riet der spätere langjährige Bauernpräsident Konstantin Freiherr Heereman seinen Berufskollegen im Münsterland schon in den fünfziger Jahren sehr eindringlich. Er begründete das auch so: Das waren über mehrere Jahrhunderte unsere Weggefährten. Hier haben sie ihre Heimat, das sind durchweg fleißige und zuverlässige Nachbarn, die auch weiterhin ihre zusätzlich erworbenen Kenntnisse als Handwerker der Landwirtschaft zur Verfügung stellen werden.
Tatsächlich war es aber in etlichen Dörfern Nordwestdeutschlands schon vorgekommen, dass die Landwirte nicht willens waren, den abziehenden Heuerleuten passendes Bauland zur Verfügung zu stellen.
Der größte Wunsch nahezu aller Heuerleute war, eigenen Grund und Boden zu erwerben. Damit war man in mehrfacher Hinsicht dann eigenständig.
Die riesigen Moorflächen im Nordwesten boten sich an.
Aber…
Diese Gebiete waren in ganz besonderer Art „menschenfeindlich“
Darüber soll nachfolgend berichtet werden: Der ersten Generation Tod, der zweiten Not und erst der dritten Brot!
Dieser Aufsatz stammt von Dr. Helmut Lensing, der zum Firmenjubiläum der Familie Keuter eine Festschrift verfasste. Die Vorfahren dieser Unternehmerfamilie waren die ehemaligen Heuerleute Kioters, die im Moor siedelten:
Schwartenpohl und die Familie Keuter
Das Gebiet des heutigen Schwartenpohl gehörte in der frühen Neuzeit zu Dalum und bestand aus unbewohnten Moor- und Heidegebieten, aus denen einige Sandzungen (,,Tangen“) hervorragten, die nicht nach Regenfällen unter Wasser gerieten.
Der Landesherr, der Fürstbischof von Münster, beschloss auf Anregung seines Amtsrentmeisters Johann Bernhard Lipper (1700-1788), entlang der noch nicht festgelegten Grenze zu den Niederlanden im Moor Kolonien anzulegen.
Damit sollte nicht allein die Grenze zu den Niederlanden besser markiert werden, sondern auch die Fläche der Ödländereien verkleinert und die Anzahl der steuerpflichtigen Bauern vergrößert werden. Allerdings befanden sich die Flächen der geplanten Siedlung Schwartenpohl in den Händen der Dalumer Markberechtigten. Während die übrigen geplanten Siedlungen am Widerstand der Altdörfer scheiterten, stimmten die Dalumer einer Besiedlung ihrer abgelegenen Flächen zu.
So kamen 1764 die ersten vier Siedler, denen ein hartes, entbehrungsreiches Leben in der Öde bevorstand. Sie mussten nicht nur die Sandzunge urbar machen. Noch schwerer wog die Aufgabe, die Sümpfe, Moräste und Blänken im Umfeld zu kultivieren. Der Name der neuen Siedlung stammte von einem großen Sumpfloch, dem „swarten Pohl“, in der Nähe der Anhöhe, auf der die ersten Bewohner Quartier bezogen und größtenteils heute noch wohnen. Nach diesem „schwarzen Pfuhl“, dessen letzten Reste 1953 trockengelegt wurden, bekam Schwartenpohl seinen Namen.
Die ersten Siedler waren die nachgeborenen Bauernsöhne Hermann-Hindrich Veltmann aus Wietmarschen, Johann-Bernhard Wübbels aus Fullen, Hermann Boekers (heute Bökers) aus Geeste und Albert Koiter.
Der vierte Siedler, Albert Koiter, geboren am 3. Mai 1738 in Rühle, wurde der Stammvater der Schwartenpohler Familie Keuter. Koiter und Boekers, die eigentlich eine andere Siedlungsstelle zugewiesen bekommen hatten, ließen sich wie die beiden übrigen Familien auf der Anhöhe beim „schwarzen Pf uhl“ nieder, da sie ansonsten in einer ,,Wasserwüste“ gewohnt hätten.
Dies erzeugte Ärger mit den Dalumern, die gerade hier bei Hochwasser ihr Vieh weideten und dort auch Plaggen stachen. Nach Konzessionen beider Seiten durften Koiter und Boekers dort wohnen bleiben, wobei Koiter den Hausplatz mit der Nummer 4 bekam. 1773 lebten fünf Familien in Schwartenpohl.
Dalumer Heuerleute bemühten sich bald darum, auch in Schwartenpohl eine Siedler stelle zu bekommen, wogegen die Dalumer Bauern sich heftig wehrten. 1786 ließen sich schließlich acht ehemalige Heuerleute in der „Wasserwüste“ nieder und gründeten den Schwartenpohler Ortsteil „ Neu-Dalum“. 1844 gab es bereits 20 bäuerliche Anwesen und eine Heuerlingsfamilie im Dorf, das insgesamt 115 Menschen beherbergte.
Unter ihnen ging es den vier Erstsiedlern verhältnismäßig gut, denn sie hatten den besten Boden mit der am einfachsten zu kultivierenden Umgebung bekommen. Erst 1897 lösten die Schwartenpohler die Dalumer Rechte an den von ihnen genutzten Böden ab und wurden deren Eigentümer. 1910 folgte die Markenteilung, so dass die Einwohner ihre Flächen beträchtlich aufstocken konnten und der Ackerbau die Schafzucht zunehmend verdrängte. Zugleich wurde Schwartenpohl 1910 eigenständige politische Gemeinde.
Bernhard Keuter leitete als Bürgermeister von 1946 bis 1972 die Geschicke Schwartenpohls, das zwei Jahre später nach Wietmarschen eingemeindet wurde. Wie sein Bruder Hermann in Wietmarschen fungierte Bernhard Keuter seit 1943 in Schwartenpohl als Gemeindebrandmeister. Das Amt legte er nieder, als er 1946 den Bürgermeisterposten übernahm.
Die Heuerlingstochter Theresia Brüning
Als gebürtige Heuerlingstochter und spätere Magd erlebte sie in den ersten drei Jahrzehnten ihres Lebens noch die vorgegebene typische Biographie einer Landlosen in Nordwestdeutschland.
In einem beeindruckenden Aufsatz beschrieb sie in dem Buch
„Uns gab es auch“ das Leben ihrer Mutter als Heuerlingsfrau.
Dieser Aufsatz ist in Auszügen im Heuerlingsbuch abgedruckt.
Theresia Brüning – geb. Brinker – als junges Mädchen im Kreise ihrer Familie.
An verschiedenen Stellen im Buch kommt sie zu Wort.
Ein weiterer Aufsatz von ihr über die Magd Mina, die in ihrer Jugend einen Hüftschaden erlitt und unverheiratet blieb, folgt hier in einer überarbeiten Form
Die Magd Mina
Das Schicksal einer Heuerlingstochter mit einer körperlichen Behinderung: Sie blieb unverheiratet und diente als Magd auf einem Gutshof
Theresia Brüning erzählt.
Herkunft:
Wilhelmina wurde 1894 als zweitjüngstes Kind eines Heuermanns von Gut Spyck geboren. Sie wohnte mit ihrer Familie sehr weit ab außerhalb des Dorfes, auf der so genannten „Staggenburg“.
Schulweg:
So musste sie als Kind den Schulweg von zwei bis drei Kilometern täglich machen. Mina hatte in ihrem Leben nie das Fahrradfahren gelernt.
Berufswunsch:
Als ihre älteste Schwester in das Kloster eintrat, fasste sie schon in jungen Jahren den Entschluss, auch Nonne zu werden. Da sie aber noch zu jung war, musste sie warten und kam als Gehilfin in das damalige Krankenhaus nach Lengerich bei Lingen.
Widrigkeiten:
Dort arbeitete sie in der Küche und im Stall. Eine schwere Krankheit, von der sie sich nur langsam erholte, brachte ihrem lebenslangen Hüftbeschwerden ein. Und so war auch der Traum vom frommen Klosterleben ausgeträumt. Man war der Meinung, kranke Mädchen würden das strenge Klosterleben nicht durchhalten, und so legte man ihr nahe, ihren Wunsch ins Kloster einzutreten, aufzugeben.
Endgültige Arbeitstelle:
So kam sie, als sie wieder genesen war, als Magd zum Gut Spyck.
Trotz des Leidens, dass sie lebenslang quälte, machte sie ihre Arbeit gut wie andere Mägde.
In diesem Haushalt war Mina die Magd und außerdem Mädchen für alles. Wenn auch andere junge Mädchen aus Heimen auf dem Hof oder in der Küche mithalfen, so lag doch die Hausarbeit auf ihren Schultern
Tageslauf:
Vor dem Frühstück:
Morgens stand sie als erste auf, um das Feuer im Herd in der Küche anzuzünden. Am Abend vorher hatte sie sich schon alles zu Recht gelegt. Es musste dünnes, trockenes Holz sein, sonst brannte es nicht schnell genug an. Ein Korb mit dickerem Holz stand neben dem Herd. Wenn das Feuer gut brannte, legte sie dickes Holz nach. Diese Arbeit rechnete sie sich zu. Auf anderen Höfen war es die Arbeit der Hausfrau, aber auf diesem Gutshof gab es keine Hausfrau in dem Sinne.
Nachdem sie am Morgen das Feuer angezündet hatte, stellte sie noch auf dem Herd alles zurecht und ging dann in das Viehhaus. Die Kühe wollten gemolken werden. Man musste schon zeitig damit fertig sein, damit Wilhelm, ein Waisenjunge, die Milchkannen rechtzeitig zur Straße bringen konnte. Bis zur Straße war es ein Weg von ungefähr 500 m. Nach dem Melken wurden die Ställe eingestreut. Die Kühe standen noch in einem „Tiefstall“. Man brauchte viel Stroh als Einstreu.
Als Futter bekamen die Kühe nach dem Melken Runkelrüben oder Steckrüben. Man musste sie mit dem Spaten in Stücke stecken, damit die Kühe sie fressen konnten. Nun waren die Schweine zu füttern. Der Schweinestall lag etwas abseits vom Viehhaus. So musste Mina das Futter mit Eimern ein ganzes Stück schleppen. Es war bestimmt keine leichte Arbeit, vier oder fünf Mal die vollen Eimer zum Stall zu tragen und das noch mit einem Leiden.
Das Frühstück
Danach war es höchste Zeit für das Frühstück. Zum Waschen gab es nur kaltes Wasser. Die Haarflechten wurden straff gezogen und ordentlich hochgesteckt. Das war die „Morgentoilette“. Danach ging es an den Frühstückstisch. Mina hatte schon in der Zwischenzeit Milch gekocht. Zu der kochend heißen Milch gab es Schwarzbrot oder „Knabbeln“, das war alt und trocken gewordener Stuten, der in Würfel geschnitten im Backofen geröstet und in großen Blechdosen aufbewahrt wurde. Für die Herrschaft brauchte sie nicht zu sorgen. Die Herrschaft versorgte sich selbst und aß im Herrenhaus. Die Kochküche, in der auch das Gesinde die Mahlzeiten einnahm, stand abseits vom Herrenhaus.
Arbeiten im Stall
Nach dem Frühstück ging es wieder zurück zum Viehhaus. Die Kühe hatten ihre Runkel mit Genuss gefressen und den Lehmboden auf der Diele abgeleckt, soweit sie reichen konnten. Jetzt gab es zum „Nachtisch“ Heu und Stroh, damit sie noch lange zu kauen hatten. Aber sie hatten ja auch Durst. Es gab noch keinen Strom und kein fließendes Wasser und erst recht keine Selbsttränke. Das Wasser musste mit Eimern aus dem Brunnen zu den Tieren getragen werden. Eine Erleichterung für Minna war später die Pumpe in der Futterküche, so brauchte sie die Wassereimer nicht mehr so weit zu schleppen.
Hilfestellung in der Küche.
Tante Paula, dem “ Küchenchef“, musste Mina auch noch zur Hand gehen, wenn kein jüngeres Mädchen im Hause war. Für Mina blieb alles Schwere und Grobe. Sie trug die Sorge für Stall und Vieh. Damit kannte sie sich aus. Sie nahm ihre Arbeit ernst und sorgte sich. als wenn es für eigens wäre.
Anerkennung durch die Herrschaften
Tante Mimi sagte auch: „Wenn wir unsere Mina nicht hätten, was würden wir dann bloß machen?“
Das Mittagessen mit anschließender Ruhepause
Arbeiten im Winter
Im Winter gab es für Mina viel Arbeit im Stall und beim Vieh. Jeden Tag musste sie den Kessel kochen und dazu die Kartoffeln aus dem Keller oder aus der Miete holen. Wer selbst einmal die Kartoffelkörbe getragen hat, kann nachfühlen, wie schwer das für sie gewesen sein muss. Die Kartoffeln lagen ja nicht fertig auf einer Betondiele, in den Mieten waren sie manchmal angewachsen und voller Keime und im Winter eingefroren. Da musste man hacken und klopfen, damit die Erde brüchig wurde, dass man sie entfernen konnte. Es dauerte schon eine Zeit, bis man einen großen Kessel voll Kartoffeln mit der Hand aufgesammelt hatte. Außerdem wurden zum Füttern nur die kleinen und minderwertigen Kartoffeln gebraucht. Sie wurden zusammen mit den gesäuberten Runkel und Stoppelrüben gekocht. Zum Feuern nahm man Buschken, dünnes, gebundenes Reiserholz. Wenn die Männer ein großes Fuder Runkeln aus der Miete geholt hatten, mussten diese mit einem großen Messer gesäubert werden.
Dabei wurde die Wurzel und der Sand entfernt, der Unrat mit der Schiebkarre auf den Mist gefahren. Das war bestimmt keine leichte Arbeit und wenn ein ganzes Fuder Rüben sauber war, schmerzte der Rücken ganz schön.
Freizeit im Winter
Ab und zu hatten sie im Winter nachmittags wohl ein paar Stunden freie Zeit bis zum Füttern am Abend. Ihre Schwester, die im Nachbardorf wohnte, kam ab und zu mit einem ihrer Kinder bei ihr vorbei. Mina konnte diese dann in der Küche bewirten. Es gab Kaffee und „dicke Beschüte“. Für die Nichten und Neffen fiel dann auch wohl noch etwas Leckeres ab. Mal war es eine Hand voll Obst oder selbst gemachter Honig aus der hauseigenen Imkerei. Sehr begehrt waren auch dicke Walnüsse oder Esskastanien.
Arbeit im Frühjahr
Wenn die Sonne im Frühjahr höher stieg, gab es wieder mehr Arbeit im Garten. Es musste gegraben und gepflanzt werden. Im Sommer war außerdem noch die Arbeit auf dem Feld. Die Heuerleute hatte dann auch mitzuhelfen. Die Männer luden den Mist aus den Ställen auf den Wagen und brachten ihn auf den Acker. Aber das Miststreuen war die Arbeit der Mädchen. Beim Hacken oder in der Ernte wurden viele Hände gebraucht. Urlaub wie heute kannte man auf den Bauernhöfen lange nicht. Vielleicht hatte man in der Woche mal einen freien Nachmittag. Aber meistens musste man abends zum Füttern wieder da sein.
Fröhliches Beisammensein
Wo viele junge Leute zusammenkamen, gab es meistens viel Spaß, und das Scherzen und Lachen schalte dann in weit über den Esch. Dabei lebte man richtig auf und vergaß die schwere Arbeit.
Die Zeit ging dahin und Mina machte ihre Arbeit Tag für Tag. Da sie schon als junges Mädchen den Wunsch gehabt hatte, ins Kloster zu gehen, dachte sie auch nicht ans Heiraten. Wenn andere zum Tanz gingen, blieb sie zuhause und versorgte Haus, Stall und Vieh.
Schwierige Zeit
Da auf dem Gut keine leiblichen Erben waren, sollte der Hof in der Zeit des Nationalsozialismus enteignet werden. Deshalb kam eine Nichte der Tanten auf den Hof als Erbin. Diese heiratete kurz vor dem Zweiten Weltkrieg.
Anstelle der jungen Mädchen, die meistens aus der Stadt waren, kam jetzt ein Mädchen aus dem Dorf als Magd auf den Hof.
Alterung
Mina war ja auch älter geworden. Durch ihr Hüftleiden ging sie ganz krumm und schief. Sie hatte jetzt nur noch die Schweine und Kühe zu versorgen. Von jeder Kuh wusste sie, wann sie kalben musste. Wenn der junge Bauer sich mal nicht auskannte, brauchte er nur Mina zu fragen. Sie wusste genau Bescheid. Bekam eine Sau zum Ferkeln, durfte man sie nicht allein lassen.
Die Gutsherren waren Damen
Seit dem die Herren vom Gut 1923 gestorben waren, waren ihre Töchter Alma, Mimi und Paula die Besitzerinnen des Gutes. Sie waren eigenwillige Frauen. Tante Alma war Förster und ging im langen Lodenrock und Stiefeln zur Jagd. Ohne Gewehr ging sie nie in den Wald. Sie rauchte gerne Zigarren. Sie war eine selbstbewusste Partnerin für die Holzhändler mit einem guten Herzen für arme Leute.
Mimi war der „Bauer“. Sie hatte im Stall mit dem Vieh zu tun und auf dem Acker das Kommando.
Tante Paula war der „Küchenchef“. Sie hatte das Sagen im Haus und in der Küche.
Es ist das besondere Verdienst von Dr. Helmut Lensing, dass dieses Buch auch ein verlässliches Orts- und Namenregister erhielt.
Personen- und Ortsverzeichnis
A*
Albers, Colon, 86
Albrecht, Gerhard, 11
Arenberg, Herzog von, 45
Ascherbehl, Bauer, 120
B*
Bekel/Beckel, Gert (Ioannes Gerad), 52 (siehe auch Eilers, Hermann)
Beckebrede, Jan Gerd/Gerhard, 83
Beckebrede, Hermann, 83
Beckermann, Hermann Rudolf, 125, 126
Behmann, Johann Heinrich, 120, 121
Behmann, Marie Christine, verh. Schierding, 120
Bekebrede, siehe auch Beckebrede
Bekebrede, Antje Harms, geb. Esselmann, 95
Bekebrede, Helene, geb. Ringelmanns, 94
Bekebrede, Herman/Harm/Harmen Berend, 94, 95
Bekebrede, Johann Bernd, 94
Belten, August, 116
Bennemann, Heuermann, 33
Bentheim-Steinfurt, Fürst von, 36, 219
Berentzen, Familie, 70
Bergfeld, Familie, 83
Berents, Familie, 66
Bettermann, Ernst, 235
Bien, Walter, 242
Bockhorst, Heinrich, 114
Bodemann, Familie, 83
Boecker, Familie, 66
Böckenhoff-Grewing, Josef, 40, 43
Böckmann, Otto, 141, 192
Boekers/Bökers, Hermann, 48
Bölsker-Schlicht, Franz, 43, 75, 77, 114
Book, Heinrich, 181
Borg, Hermann Gerhard zur, 120, 121, 122
Borg, Helene Margarethe zur, 119
Borg, Lübbert zur, 120, 121, 123, 139, 140, 252
Borker, Lisa, 114
Brandt, W., 117
Brandlecht, Familie, 66
Brenninkmeyer, Familie, 66, 68, 69
Brenninkmeyer, August, 67, 68
Brenninkmeyer, Clemens, 67, 68
Brenninkmeyer, Johann Gerhard, 67, 68
Brenninkmeijer, Familie, 68
Bringemeyer, Martha, 173
Brink, Jan ten, Firma, 69
Brinker, Familie, 163
Brinker Paul, 166
Brinker, Bernd, 164-165
Brinker, Heuerfrau, Mutter von Theresia Brüning, 166-167
Brinker, Großvater, 164
Bröring, Hermann, 9
Bueker, Heuermann, 33
Buitmann, Franz, 248-250
Braunschweig, Heuermann, 33
Brümmer, Joh. Heinr., 112
Brüning, Theresia, 26, 134, 164-166, 168, 252
Brunnemann, Bauer, 154
Bruns, Familie, 66
Bubert, Walter, 219
Budde, Johann, 227
Buhr, Johann Henrich/Hennerich, 109
Bulling, Carl Heinrich, 37
Burg, Peter, 186
Burmester, Emma, 153
Büttner, W. H., 116
C*
Cassebohm, Ministerialrat, 107
Claas, Firma, 243
Cloppenburg, Anton Adolph, 69
Cloppenburg (Peek & Cloppenburg), 69
Columbus, Christoph, 111
Conrad, Carl-Heinz, 28
Cramer, Wilhelm, 170
Crone, F. C., 116
D*
Dartmann, Heinrich, 11, 212, 217
Dauelsberg, Herm, 117
Degen, August, 107, 156, 191
Deters, Josef, 211, 224
Detten, Mauritz, 57
Dieckmann, August, 116
Diepenbrock, Johann Bernard, 51, 52
Diersing, Ludwig, 233
Drees, Johannes, 18, 202, 217
Dreesmann, Anton, 69, 70
Drijfhout, Antje, 94
Dunkmann, Rudolf, 24, 25, 136, 140, 144, 146, 148, 149, 159, 169, 206, 219
E*
Eilers, Hermann, 48, 51-52
Eiynck, Andreas, 77, 130
Engelen, Carl Friedrich, 129
Ernst August I., Kurfürst, 76
Escher, Ernst, 75, 157
Esselmann, Antje Harms, 95
Esselmann, Harmen Dirks, 95
Etmann, Beerbter, 220
Eymann, Adolf, 109
F*
Felthaus, Heinrich, 140
Feldmann, Bernd, 194
Feye, Hermann, 115
Feyken de Witt, Gerrit, 85
Fischer-Eymann, Gastwirt, 154
Forstmann, Heuermann, 33
Fraatz, Paul, 86
Franz Wilhelm von Wartenberg, Fürstbischof, 88
Friedrich Wilhelm III., 26
Friedrich Wilhelm IV., 97
Funke, Georg Ludwig Wilhelm, 23, 25, 35, 80, 97, 103, 104, 105, 132, 140, 143
G*
Galen, Familie von, 36
Georg V., 147
Gerlach, Helmut von, 98
Gerrits, Jan, 85
Gerstenmaier, Eugen, 251
Gildehausen, Ernst August, 79
Glaß, Moorkulturinspektor, 58
Goldschmidt, Jonas, 179, 180
Gravel, Familie, 208
Gravel, Hedwig, 208
Greskamp, Martina, 73, 246
Grimme, Firma, 243
Gronewald, Hans, 227
Gröninger, Hermann, 52, 54, 181
Große-Börger, Elisabeth, geb. Spellmeyer, 154
Große-Börger, Georg, 153, 154
Große-Börger, Heinrich, 153
Große-Börger, Hubert, 153, 154, 253
Große Börger, Vollerbe, 13
Große Kettler, Vollerbe, 13
Große Fröke, Vollerbe, 13
H*
Hagemann, Josef, 214, 224
Hafferkamp, Udo, 35
Haverkmap, Christof, 231
Haverkamp, Michael, 51
Haverland, Holzschuhmacher, 126
Heereman von Zuydtwyck, Familie, 32
Heereman von Zuydtwyck, Constantin, 33, 34, 173, 252
Heereman von Zuydtwyck, Gutsbesitzer 1865, 32
Helling, Wilhelm, 213, 214, 225
Henrichs, Josef, 239
Herzog, Friedrich, 15
Hesemann, Benno, 239
Hesemann, Clemens, 238
Hettlage, Familie, 66, 70
Hilbink, Hendrik, 204
Hilleke, Alois, 238
Hoche, Obermedizinalrat, 178
Hölscher, Hubert, 107
Hölscher, Heuermann, 107
Holthaus, B., Firma, 187
Holthus, Franz, 235
Honebrink, Johann Heinrich, 100
Höner, C. A., 116
Horst, Eduard zur, 220
Hübbers, Beerbter, 39
Huesmann, Heuermann, 33
Hugle, Richard, 231
Hunsche, Friedrich Ernst, 89, 114, 118
Hüppe, Hubert, 231
Hütten-Arne, 51
Hütten-Lene, 51
I*
Iben, Heinrich, 39
Imwolden, Johann, 121
J*
Jacobi, C., 24, 27
Jacobs, Jann, 146, 147
Jakobs, Heinz, 77, 94
Janßen, Hermann Heinrich, 115
K*
Kahle, Ferdinand, 117
Kaldenbach, Jos, 91, 92-93, 96, 253
Kamphoefner, Walter D., 76, 111, 118
Karl V., 170
Kennepohl, Colon, 86
Kerckhoff, Familie, 70
Kernkamp, Familie, 83
Kerperin, Johann Friedrich, 113
Kessel, Jürgen, 111
Kleine-Hakenkamp, Heinrich, 145, 230
Klümper, Gerhard, 130
Knapp, Gerhard (siehe Kruis, Gerd), 89, 94, 173
Knapmeyer, Heuermann, 33
Koch, Robert, 177
Kocks, Bernd, 311
Köhler, Johann, 147
Koiter, Albert, 48
Könenkamp, Wolf-Dieter, 102
Korte, Hermann, 227
Korte, Josef, 220
Krone, Bernard, 12, 243-245
Krone, Firma, 242, 243-245
Kruis, Gerd, genannt Knapp Gerd, 89, 94
Kruis, Herm Bernd, 94
Kuhl, Anton, 115
Kuhr, Heinrich, 139, 141, 156, 157, 212, 219, 221, 224, 227, 228, 235
L*
Lampe, Familie, 66
Landsberg-Velen, Otto von, 220, 227
Langeborg, Gerhard Heinrich, 89, 173
Ledebur, A., 24, 27,
Lengerich, van, Firma, 186, 187, 242
Lensing, Helmut, 9, 12, 137, 228, 252
Leveling, Heinrich, 128, 141, 194
Liebig, Justus von, 182
Lincoln, Abraham, 119
Lipper, Johann Bernhard, 49, 52
Lödden, Lambert, 227
Loxen, J. H., 116
Lübke, Heinrich, 221, 238, 239
Lüdering, Kapitän, 121
Lürding, Heinrich, 153
Lütcken, Eduard Christian von, 105
M*
Maas, Wolfgang, 247
Marcard, von, Regierungsassessor, Neuenhaus, 183
Marschalk, Peter, 20
Maschmeyer, Catharina Margarethe, 160
Meistermann, Berthold, 179
Melcher, Paulus, 106
Menke, Anna Catharina Maria, 160
Menke, Anna Maria, 160
Menke, Catharina Margarethe, geb. Maschmeyer, 160
Menke, Caspar Heinrich, 160
Menke, Christoph Heinrich, 160
Menke, Johann Gerhard Heinrich, 160
Menke, Maria Engel, 160
Meurer, Hubert, 46, 74, 80, 91, 94, 99, 106, 132
Meyer, Roelof Gerritz, 82
Meyer, Wilfried, 253
Meyer, Dr., Rechtsanwalt, 216, 220
Meyer, Heuermann, 33
Meyer zu Köntrup, Vollerbe, 13
Meyer zu Winkelsetten, Vollerbe, 13
Meyer-Johann, Martin, 11
Meyerbuck, Otto Wilm, 160
Michels, Dirk, 85
Middendorf, Anna Adelheid, 153
Middendorf, Anna Maria, 153
Middendorf, Gerhard, 223
Middendorf, Helena Margareth, 153
Middendorf, Johann Hermann sen., 153
Middendorf, Johann Hermann jun., 153
Middendorf, Familie, 153
Middendorf, Heuermann, 33
Miquel, Johannes (von), 147
Mödden, Clemens, 239
Modersohn-Becker, Paula, 162
Möller, Franz, 251
Mönch-Tegeder, Theo, 205,
Mönnich, Leo, 140
Moormann, Hermann, 190 (siehe Schnelling)
Möser, Justus, 19
Mulert, Gerichtssekretär, 52
Müller, Friedrich, 43
Muke, Frohne, 38
Mülstegen, Jan, 152
Münstermann, Geheimrat, 52
Müscher, Vollerbe, 13
N*
Napoléon Bonaparte, 69, 97, 130, 198
Naumann, Friedrich, 98
Nieberding, Carl Heinrich, 37
Niehaus, Heinrich, 106, 145, 214
Niemeyer, Firma, 243
O*
Oberpenning, Hannelore, 67
Oelker, Obervogt, 88
Oldenburg, Großherzog von, 37
Otting, Eberhard, 130
Ottomeyer, Firma, 231
Outmanns, Roelef, 82, 85
Overberg, Bernhard, 202, 203
Overhoff, Bauer und Gastwirt, 89
P*
Peek, Anton, 69, 70
Pennemann, Theodor, 191
Plogmann, Familie, 154
Pohlmann, Beerbter, 220
Pollmann, Schepsdorf, 88
Potthoff, Bauer, 238
Purk-Bowe, Beerbter, 220
Pütte, Familie, 109
R*
Raiffeisen, Friedrich Wilhelm, 190, 191
Reining, Elisabeth, 196
Reininghaus, Wilfried, 66
Remling, Ludwig, 89
Renner, Erwin, 216
Rethorst, Minna, 120
Rethorst, Anna, 121
Richter, L., Firma, 187
Riester, Hof, 153
Rikkerts, Frederic, 85
Ringelmanns, Helene, 94
Robben, Bernd, 9, 12, 138, 171, 251, 253, 254
Robertson, General, 236
Rohlmann, Heuermann, 33
Rohlmann, Witwe Bernhard, 32
Rosemann, Matthias, 175
Rosenmöller, Familie, 70
Rößler, Horst, 124
Rothert, Hermann, 11, 19, 60, 105
Rüschau, Heinrich, 100
S*
Sager, Ludwig, 98, 211
Saltenbrock, Vollerbe, 13
Sanne, Anna, 115
Sartorius, Otto, 235
Sauermann, Dietmar, 24
Sautmann, Halberbe, 13
Schermann, Johann, 224
Schierding/Schirding, Familie, 119, 120, 121, 123
Schirding, Johann Hermann Heinrich, 119, 120, 121, 122
Schierding, Helene Margrethe, geb. zur Borg, 119, 121, 122
Schierding, Harry, 121
Schierding, Marie Christine, geb. Behmann, 120
Schorlemer-Alst, Burghard von, 183
Schlingmann, F. W., 116
Schlumbohm, Jürgen, 60, 159
Schlüter, Gerd, 113
Schnelling, Heinrich, 190
Schnelling, Hermann, 144, 190-191
Schnelling, Catharina, 190
Schnieders, Heinrich, 126
Schrader, Erbkötter, 13
Schuermann, Heuermann, 33
Schulte, Hermann, 107, 228, 229, 232
Schulte, Bernhard, 112
Schulte, Heuermann, 143
Schulte, Landwirt, 239
Schulte-Eissing, Heribert, 228
Schulte-Herkendorf, Bauer, 149
Schütte, August, 244
Schütte, Hermann, 244
Schwerter, Alfons, 58
Schwieters, Beerbter, Geeste, 39
Schwöppe, Erbkötter, 13
Seraphim, Hans-Jürgen, 15, 16, 17, 20, 193, 194, 235, 251
Siemermann, Bauer, 119
Sieverding, Bernhard, 217
Silies, Familie, 297
Silies, Hedwig, geb. Gravel, 208
Silies, Heinrich, 207, 208
Silies, Hermann, 208
Silies, Henry, 208, 209
Silies, Petra, 208
Sloot, Gert, 53
Sloot, Hendrik, 54
Smit, Frederik/Fritz, 65
Smit, Familie, 65
Sonnenschein, Adolf, 178
Specht, Heinrich, 32
Spellmeyer, Elisabeth, verh. Große-Börger, 154
Stallo, Franz Joseph, 111, 112
Stecker, Josef, 238
Stein, Bernhard, 34
Stein, Freiherr vom, 97
Stockmann, Familie, 66
Stüve, Amtmann, 109
Suhlmann, Hans, 239
Sumpmeyer, Markkötter, 13
T*
Tegeder, Bauer, 130
Tegeder, Josef, 140
Teile, Markkötter, 13
Temmen, Bernhard, 238-239
Temmen, Maria, 239
Tenfelde, Walter, 114
Theissen, Großhändler, 67
Theissing, Bauer, 245
Theissling, Familie, 70
Themann, Anton, 217, 224, 235
Timpe, Gerhard, 124
Terhaer, Heuermann, 33
Többe, Carl, 116
Tombrock, Familie, 70
Trautmann, Albert, 172, 181
Trenkamp, C.A., Firma, 186, 187
Twickel, Familie/Freiherr von, 34
U*
Uhlmann, Franz, 184
V*
Vaalmann, Familie, 66, 67
Vehmeyer, Laurenz, 70
Velen, Dietrich von, 57
Velmelage, Gretchen, 173
Veltmann, Hermann Hindrich, 48
Vennemeyer, Franz, 252
Voltaire, 26
Vorholt, Ferdinand, 217
Voss, Familie, 66
Voßbrink, Heinrich, 213, 214
Vroom, Willem, 69, 70
W*
Walke, Markkötter, 13
Walkotte, Siedler, 51
Walter, Heuermann, 33
Weber, Carl Julius, 64
Weber, Ralf, 102
Werther, Amtmann, 108
Weiszbach, Hans, 28
Wesseler, Markkötter, 13
Wessendorf, Bernard, 95
Wessendorf, Heinrich, 100
Westerhoff, Christian, 242
Westerhoff, Heuermann, 238
Westhus, J. H., 116
Wienker, Bern., Heuermann, 33
Wienker, Christ., Heuermann, 33
Windus, Theodor, 128
Windthorst, Ludwig, 129
Winkelmann, Halberbe, 13
Weß, Gerhard, 240, 241
Wolf, Jan-Hindrik, 56
Wrasmann, Adolf, 35
Wübbels, Bernhard, 112, 140
Wübbels, Johann Bernhard, 48
Wulf, Daniel, 86, 88
Wüllner, Markkötter, 13
A**
Aalsmeer, NL, 92
Achmer, 107
Adorf, 50, 53, 197
Ahlen, Krs. Aschendorf, 199, 200
Alfhausen, 89
Afrika, 64
Ahaus, Kreis, 16
Ahlde, 107
Alte Piccardie, 51
Altenberge bei Haren, 51
Altenberge bei Münster, 244
Altenlünne, 20
Altenoythe, 38, 69
Ameland, NL, 83, 84
Amerika, 63, 64, 73, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 117, 119, 121, 123, 160, 189, 220
Amsterdam, NL, 68, 69, 73, 74, 76, 83, 90, 93, 94, 95, 96, 130, 253
Andervenne, 20, 89
Ankum, Gemeinde/Kirchspiel, 61, 76, 96, 101, 113, 116, 177, 198
Anten, 176
Apen, 50
Arenberg-Meppen, Herzogtum, 43, 182
Arnheim, NL, 69
Artland, 23, 35, 61, 65, 69, 94, 115, 120, 123, 139, 152, 172, 173, 213, 214, 252
Aschendorf, Amt/Kreis, 23, 25, 184, 195, 224, 227, 242
Aschendorf, Gemeinde, 184, 238
Aschendorf-Hümmling, Kreis, 16, 200, 232, 239, 232
Aselage, 107, 198
Asien, 73, 90
Augustfehn, 50, 57
Australien, 116
B**
Baccum, 73, 86, 89
Badbergen, 96, 107, 119, 183, 212, 213, 214
Balderhaarmoor, 51
Bakum, 36, 105, 179, 217
Baltimore, USA, 117
Barger Compascuum, NL, 58
Barßel, 38, 50
Barsinghausen, 86
Batavia, 69, 92
Bawinkel, 20, 73, 105, 107, 115, 184
Beckum, Kreis, 16, 18
Beesten, 65, 96
Beesten-Schardingen, 20
Belm, 20, 100, 109, 159, 160
Bentheim, Kreis/Grafschaft, 16, 20, 26, 43, 45, 50, 60, 61, 74, 75, 77, 102, 110, 117, 118, 178, 182, 184, 195, 212, 227, 228, 242, 244
Bentheim, Gemeinde, 61
Bentheimer Land, 28, 36, 60, 65, 146, 224, 232
Bentheim, Niedergrafschaft, 21, 40, 43, 51, 53, 56, 59, 60, 62, 65, 78, 89, 130, 131, 134, 146, 152, 199, 204, 236, 240
Bentheim, Obergrafschaft, 22
Bentlage, 128
Berge/Bersenbrück, 16, 62, 65, 101, 107, 113, 115, 151, 198, 201, 247, 253
Berlin, 25, 69, 129, 130, 212, 221, 232
Bernte, 190
Bersenbrück, Stadt, 62, 95, 156, 176, 214, 250, 252
Bersenbrück, Amt/Kreis, 11, 16, 18, 23, 35, 74, 75, 99, 106, 107, 119, 161, 195, 201, 207, 211, 212, 214, 216, 220, 223, 224, 232, 233, 235, 236, 241, 247, 248, 252, 253
Bersenbrücker Land, 39, 109
Bexten, 124
Bielefeld, 14, 17, 70, 117, 183
Biene, 38, 39
Bippen, 101
Bohmte, 109, 198, 252
Bonn, 130, 205, 251
Borg/Bersenbrück, 120, 252
Borgloh bei Osnabrück, 154
Börger, 198
Borken, Kreis, 16, 18, 183
Borkum, 81, 82, 85
Bösel, 38, 50
Börstel, 35, 252
Bramsche b. Lingen, 9, 26, 73, 105, 126, 208, 251, 252
Bramsche b. Bersenbrück, 18, 220
Brabant, NL, 54, 192
Bramhar, Kreis Lingen, 105
Breddenberg, 47, 50
Bremen, Stadt, 48, 53, 55, 85, 112, 115, 116, 117, 121, 162, 172, 192, 198, 201
Bremen, Herzogtum, 192
Bremerhaven, 113, 115, 116, 120, 121
Brockhausen, Amt Wittlage, 109
Brögbern, 137, 208
Brual, 191
Bruinehaar, NL, 51
Brümsel, 20
Brüssel, 170
Buer, 116
Büren, Kreis, 217
C**
Cappeln, USA, 118
Chicago, USA, 122
Ceylon, 92
Cincinnatti, USA, 112, 117, 118, 119, 122, 124
Chile, 182
Clemens-August-Dorf, 242
Cloppenburg, Amt/Kreis, 20, 37, 45, 101, 217, 231
Clopenburg, Stadt, 46, 69
Coesfeld, Kreis, 16
Coevorden, NL, 51
Cuba, 121
D**
Dalum, 20, 48, 49, 50, 52, 114
Dalvers, 247
Damme, Amt, 20, 91, 112, 196
Damme, Gemeinde/Kirchspiel, 32, 61, 88, 107, 111, 201, 238, 243
Dänemark, 74, 76
Dankern, 220, 228
Davos, 214
Delft, NL, 76, 78
Delmenhorst, 192
Den Haag, NL, 69
Dersum, 50
Detmold, Kreis, 17
Deutschland, 14, 20, 47, 57, 69, 70, 72, 73, 74, 76, 86, 88, 91, 93, 95, 104, 108, 109, 113, 114, 115, 118, 119, 120, 121, 122, 124, 131, 133, 157, 171, 177, 182, 193, 210, 214, 230, 232, 233, 248, 253
Diepholz, Kreis/Grafschaft, 17, 18, 48, 74, 76, 102, 117, 151, 198, 252, 253, 254
Dinklage, 20, 101
Dissen, 116, 117
Dörpen, 50, 129
Drenthe, Provinz, 40, 58
Düpe, 217
E**
Ebbendorf, 154
Edam, NL, 95
Edewecht, 50
Eckerde, 86, 88
Egge, 51
Eggermühlen, 109
Elbergen, 114
Elisabethfehn, 50, 56, 58
Emlichheim, 51
Emmer Compascuum, NL, 58
Emsbüren, 73, 107, 130, 137, 144, 151, 170, 184, 186, 190, 191, 198, 205, 242
Emsland, 9, 14, 15, 18, 19, 20, 25, 28, 40, 43, 45, 47, 49, 50, 51, 53, 56, 58, 62, 65, 66, 69, 71, 74, 74, 77, 78, 114, 117, 128, 129, 137, 140, 141, 164, 170, 171, 172, 178, 191, 193, 194, 198, 199, 202, 205, 208, 212, 220, 222, 223, 224, 227, 228, 229, 230, 232, 235, 236, 238, 241, 242, 244, 251, 252
England, 73, 130, 182
Engter, Kirchspiel, 105
Epe (bei Bramsche), 220
Esche, 51
Esterwegen, 41, 223
Estringen, 207
Europa, 13, 36, 68, 90, 94, 113, 176
F**
Falkenrott, 217
Fehndorf, 50, 56, 167
Fort Jennings, USA, 111
Fort Wayne, USA, 124
Frankreich, 192
Freren, Amt, 74, 195
Freren, Stadt, 73, 115, 139
Friedrichsfehn, 50
Friesland, Provinz, NL, 65, 68, 74, 76
Friesoythe, 38, 50, 69, 105, 217, 232
Fullen, 48
Füchtorf, 247
Fürstenau, Amt, 20, 75, 195
Fürstenau, Stadt, 87, 89, 96, 139
G**
Geeste, 38, 39, 46, 48
Geestemünde, 116
Gehlenberg, 50, 108
Gehrde, 107, 213
Gelderland, Provinz, NL, 95
Georgsdorf, 50, 146, 147, 178, 224
Georgsmarienhütte, 18, 125, 151, 226, 253
Getelo, 51, 130
Getelomoor, 56
Giesenbrügge, 222, 223
Gifhorn, 50
Glane, 27
Glandorf, 117, 198
Gleesen, 244, 251
Gölenkamp, 51
Göttingen, 179
Grafeld, 224
Graafschap, USA, 111, 117
Gretesche, 109
Greven, 128
Groningen, Provinz, NL, 65, 76, 130
Groningen, Stadt, NL, 96
Grönenberg, Amt, 45, 195
Grönland, 77, 82, 83, 84
Großbritannien, 69, 108
Groß Berßen, 46
Groß Hesepe, 52, 166
Groß Neßlagen, 153
Groß Stavern, 116
H**
Halle, Kreis, 14, 17, 183, 217, 235
Hamburg, 58, 69, 85, 176, 198, 236
Handrup, 210, 211, 248, 249, 250
Hannover, Stadt, 14, 17, 36, 130, 178, 182, 221, 244
Hannover, Königreich/Provinz, 36, 54, 58, 97, 107, 108, 184, 217
Hannover, Kurfürstentum, 50
Hannover, Regierungsbezirk, 17
Hardenberg, NL, 51, 89
Harderberg, 145
Hardensetten, 154
Hardingen, 51
Haren, 50, 52, 57, 191, 220, 237
Harsewinkel, 243
Haselünne, Amt, 195
Haselünne, Stadt, 69, 70, 139, 202, 220, 223, 238
Haskerdijke, NL, 94
Hebelermeer, 50
Heerenveen, NL, 94
Helte, 205
Herford, Kreis, 14, 17, 18, 74, 98, 183
Herzlake, 156
Hesepe, Krs. Meppen, 51
Heseperstrang, 50
Hesepertwist, 50, 52
Hestrup bei Handrup, 248
Hilten, 51
Hildesheim, 54
Hinterindien, 176
Hispaniola, 120
Höckel, 39, 224
Höcklenkamp, 51
Höxter, Kreis, 14, 217
Holland, 51, 53, 54, 66, 69, 71, 72, 73, 74, 78, 85, 86, 88, 89, 91, 92, 93, 94, 95, 100, 115, 119, 131, 157, 174, 192, 202, 203, 204, 206
Holland, USA, 111, 118
Hollenstede, 224
Hollum/NL, 83, 84
Holsten, 73
Holsten-Mündrup, 154
Holstein, 76
Holte, 117, 220
Hoogeveen, NL, 58
Hoogstede, 51, 192
Hopsten, 65, 66, 67, 96
Hoya, Grafschaft/Kreis, 17, 74
Hummeldorf, 245
Hümmling, Amt/Kreis, 37, 41, 43, 46, 108, 134, 172, 179, 181, 188, 190, 195, 198, 202, 223, 224, 227, 242
Hümmling, Landschaft, 40, 41,43, 44, 53, 108, 125, 129, 196
I**
Ibbenbüren, 18, 65, 96, 138
Iburg, Amt/Kreis, 63, 114, 195, 216
Iburg, Stadt, 154, 198
Illinois, USA, 111, 117, 120, 121, 123
Itterbeck, 51
J**
Japan, 90
Jeggen, 11
Jeweland (Jeverland)/Jever, 58, 96
K**
Kap-Provinz, 91
Kerßenbrock, 175
Klein Mimmelage, 106, 153
Klein Stavern, 242
Kloosterhaar, NL, 51
Krakau, 56
Krüssel, 237
Kuba (siehe Cuba)
L**
Laer (heute Bad Laer), 13, 27, 153, 154, 253
Lähden, 203, 220, 223, 224
Lahre, 112, 142
Langen, Kreis Lingen, 4
Langen/Bersenbrück, 119
Langeveen, NL, 51
Lathen, 116, 129
Laudermarke, NL, 58
Laxten, 208
Lechterke, 120, 213
Leeden, 24, 148
Leeuwarden, NL, 68, 69
Lemke, 51
Lemgo, Kreis, 17
Lemgo, Stadt, 236
Lengerich/Krs. Lingen, 198, 210, 212
Lengerich/Westfalen, 24
Lienen, 107, 111
Lindloh, 50, 52, 191
Lingen, Amt/Kreis, 16, 18, 34, 39, 115, 65, 86, 114, 124, 156, 184, 194, 195, 201, 202, 210, 212, 222, 224, 227, 232, 234, 241, 242, 251
Lingen, Grafschaft, 65, 67, 170, 182
Lingen, Niedergrafschaft, 66, 67, 74, 77
Lingen, Obergrafschaft, 65, 66
Lingen, Stadt, 18, 26, 43, 50, 73, 74, 75, 76, 86, 88, 89, 91, 105, 110, 111, 112, 114, 125, 126, 130, 137, 138, 139, 147, 153, 170, 184, 201, 207, 208, 217, 221, 228, 239, 251, 252, 253
Lingener Land, 20, 66, 77, 91, 96, 105, 170, 246
Lippe, 17, 74, 76
Lippstadt, Kreis, 217
Listrup, 130
Lohe, 238, 239
Lohe-Venslage, 20
Lohne, bei Lingen, 115, 126
Lohne/Oldenburg, 26, 37, 42, 81, 85, 103, 107, 111, 114, 149, 150, 151, 158, 165, 186
London, 129
Löningen, Amt, 102
Löningen, Gemeinde, 61, 179
Lorup, 181
Lübbecke, Kreis, 14, 17, 18, 217
Lüdinghausen, Amt/Kreis, 16, 108
Lutten, Kirchspiel, 105
Lyon, 56
M**
Madeira, 120
Manderveen, NL, 41
Malbergen, 238
Markhausen, 38
Mecklenbeck, 217
Mecklenburg, 76, 96
Melle, Amt/Kreis, 16, 23, 115, 116, 117, 216
Melle, Stadt, 116, 117, 175, 216, 221
Menard County, USA, 120
Menslage, 23, 65, 83, 94, 95, 96, 104, 105, 120, 132, 152, 172, 183, 213, 220, 252, 253
Menslage, Kirchspiel, 28, 29, 83, 95, 123
Meppen, Amt/Kreis, 16, 18, 26, 38, 44, 49, 192, 195, 198, 202, 222, 224, 227, 228, 232, 234, 237, 238, 242
Meppen, Stadt, 20, 46, 49, 50, 52, 114, 116, 178, 197, 202, 205, 210, 220, 227, 238, 239
Meppen, USA, 117
Messingen, 20, 235
Mettingen, 65, 66, 67, 68, 71, 107
Mexiko, 121
Michigan, USA, 111, 117
Minden, Kreis, 14, 74, 108, 117, 217
Minden, Regierungsbezirk, 14, 17
Minden-Ravensberg, 14, 17, 18, 20, 66, 105, 125, 212
Mindener Land, 82
Minster, USA, 111
Mississippi, USA, 117, 118
Missouri, USA, 113, 117, 118
Mitteleuropa, 108, 177
Molbergen, 69
Mühlen, 81
Mühlengraben, 50
Munice, USA, 124
Münningbüren, 86
Münster, Fürstbistum, 44, 52, 67, 202, 203
Münster, Hochstift, 74
Münster, Kreis, 16
Münster, Niederstift, 49, 50, 57, 203
Münster, Regierungsbezirk, 16, 115, 183, 217
Münster, Stadt, 49, 52, 117, 178, 181, 183, 190, 198, 203, 217, 221, 244
Münsterland, 11, 12, 14, 16, 17, 18, 32, 36, 54, 57, 58, 62, 66, 71, 89, 108, 114, 118, 125, 128, 155, 184, 217, 247, 252
N**
Natrup-Hagen, 24
Neuarenberg, 50, 108
Neuscharrel, 38
Neu-Dalum, 49
Neudersum, 23, 50, 143
Neu-Dörpen, 50
Neue Piccardie, 50
Neudorf-Platendorf, 50
Neu-Rhede, 50
Neu Ringe, 21, 50, 53
Neustadt, Kreis, 17
Neusustrum, 50
Neu-Versen, 50
Neu-Vrees, 50
Neuenhaus, Amt, 195
Neuenhaus, Gemeinde, 147, 183, 197, 204
Neuenkirchen b. Bramsche, 61, 88, 99, 100, 112
New Melle, 117, 118
New Orleans, 113, 117, 121
New York, 115, 116, 117
Niederlande, 44, 49, 50, 51, 52, 53, 56, 58, 65, 66, 68, 69, 70, 73, 74, 76, 77, 78, 79, 81, 82, 86, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 96, 96, 118, 130, 146, 177, 237, 253
Niederländisch-Ostindien, 91
Niedersachen, 34, 82, 114, 220, 235, 236
Niederweser, 192
Nienburg, Kreis, 17
Nieuw Schoonebeek, NL, 58
Nikolausdorf, 59
Noord-Holland, NL, 95
Nordamerika, 64, 110, 115, 116, 174, 240
Norddeutschland, 29, 38, 74, 123, 151, 188
Nordhorn, 20, 130, 226, 227, 240
Nordhümmling, 50
Nordrhein-Westfalen, 17, 34, 221
Nordwestdeutschland, 11, 13, 14, 16, 26, 28, 29, 32, 38, 40, 41, 43, 45, 50, 55, 56, 58, 60, 73, 81, 85, 93, 94, 96, 97, 98, 104, 114, 116, 128, 132, 133, 134, 137, 138, 171, 177, 180, 181, 186, 191, 197, 202, 203, 204, 209, 210, 220, 223, 239, 252, 254
Nortrup, 23, 80, 125, 126, 173, 177, 223
Norwegen, 214
O**
Oesede, 18, 253
Ohrte, 198
Ohrtermersch, 212, 224
Ohio, USA, 117, 118
Oldenburg, Amt, Grafschaft, 192, 217
Oldenburg, Herzogtum/Land, 50, 88, 103, 112, 113, 147, 182, 186, 192, 193, 217
Oldenburger Land, 14
Oldenburger Münsterland, 4, 11, 18, 20, 21, 36, 37, 38, 58, 61, 74, 81, 107, 111, 114, 117, 129, 141, 150, 193, 196, 201, 202, 203, 217, 222, 223, 228, 232, 235, 236, 242
Oldenburg, Stadt, 37, 179, 180, 201, 224
Oldendorf, 96
Oostenburg, NL, 90
Oostzaan, NL, 83, 95
Osnabrück, Amt/Kreis, 13, 16, 20, 114, 195
Osnabrück, Fürstentum, 15, 27, 74, 91, 114, 182
Osnabrück, Hochstift, 20
Osnabrücker Land, 11, 14, 12, 18, 20, 24, 35, 53, 60, 63, 64, 66, 75, 76, 83, 100, 104, 111, 114, 115, 117, 118, 119, 133, 154, 184, 202, 210, 212, 216, 220, 223, 225, 227, 228, 235, 253
Osnabrück, Landdrostei/Regierungsbezirk, 11, 16, 38, 48, 75, 152, 178, 179, 195, 231
Osnabrück, Stadt, 13, 14, 20, 60, 63, 67, 76, 88, 89, 99, 105, 106, 109, 110, 114, 116, 117, 129, 130, 154, 159, 176, 178, 182, 183, 198, 201, 213, 214, 216, 219, 221, 222, 224, 226, 228, 232, 234, 252, 253
Osnabrücker Nordland, 19, 75
Ossenbeck, 238, 242
Ostasien, 69
Osterbrock, 223
Ostercappeln, 109, 198
Österreich, 180
Osteuropa, 76
Ostindien, 85, 91
Ostlähden, 179
Ostpreußen, 76
Osterwald, 50, 51, 60
Ostfriesland, 14, 44, 56, 58, 76, 128, 192, 202
Ostwestfalen, 17, 60, 74, 108, 125, 201
Ostwestfalen-Lippe, 11, 14, 76
P**
Paderborn, Kreis, 14, 74, 117, 128, 217
Paderborn, Stadt, 36, 54, 154
Papenburg, 14, 50, 51, 57, 58, 128, 130
Pente, 105
Piccardie, 51
Plankorth, 107, 156, 191
Plantlünne, 20, 73
Petersburg, USA, 120, 121
Petersdorf, 40, 58
Petersfehn, 50
Pommern, 222
Portugal, 120
Preußen, 14, 26, 36, 54, 58, 67, 70, 76, 97, 226
Pumerend, NL, 95
Pye, 18
Pyritz, Kreis, 222
Q**
Quakenbrück, 121, 145, 177, 201, 213, 214, 216
R**
Radewijk, 51
Ramsel, 89
Ramsloh, 38
Ratzel, 204
Ravensberger Land, 62
Recke, 65, 66
Recklinghausen, Kreis, 16
Renkenberge, 223
Renslage, 106
Rettlosen, 107
Riesenbeck, 32, 33, 243
Rhede, 50
Rheine, 34, 226
Rheinland, 76
Rhein-Sieg-Kreis, 251
Rothenfelde, Bad, 221, 222
Rühle, 48, 51, 52
Rühlertwist, 50
Rütenbrock, 50, 51, 52
Ruhrgebiet, 14, 125, 130, 201
Russland, 171, 248
S**
Salzbergen, 34, 73, 112, 124, 127, 198
Saterland, 176, 232
Sauerland, 14
Schapen, 20, 65, 66, 67, 96
Scharrel, 38
Schaumburg-Lippe, 82
Schelenburg, 35, 36
Schepsdorf, 43, 44, 73, 74, 86, 88, 89
Scheerhorn, 51, 192
Schledehausen, 36, 114
Schleper, 239
Schleswig, 76
Schleswig-Holstein, 82
Schönow, 222
Schorlingskamp, 192
Schüttorf, 22, 98, 130, 133
Schwartenberg, 50
Schwartenpohl, 48, 49, 50, 240, 241
Schweiz, 214
Schweden, 70
Sendenhorst, 181
Sibculo, Kloster, NL, 51
Skandinavien, 70, 76
Somolensk, 248
Sneek, NL, 68, 69
Sögel, 239
Spanien, 70, 73, 120
Spelle, 242, 243, 245
Spitzbergen, 82
Stadskanal, NL, 58
Stallotown, USA, 111
Steide, 34
Steinfeld, Amt, 20
Steinfeld, Gemeinde, 18, 37, 81, 85, 107, 217
Steinfurt, Kreis, 16, 111, 115
Soest, Kreis, 217
Soest, Stadt, 96, 183
Stovern, Gut, 34
Striepe, 51
Stade, Regierungsbezirk, 192
St. Louis, USA, 117, 121
St. Domingo, 120, 121
Strücklingen, 38
Südafrika, 91, 92, 209
Südamerika, 182
Südelisabethfeen, 59
Südholz, 36
Südoldenburg, 20, 23, 26, 59, 65, 101, 103, 104, 111, 112, 114, 139, 149, 150, 151, 203, 217, 220, 221, 235, 238
Sustrum, 50, 230
Suttrup/Artland, 223
Suttrup b. Freren, 20, 89, 115
Syke, 192
T**
Tecklenburg, Amt/Kreis, 16, 33, 65, 111, 183, 217, 219, 242
Tecklenburg, Stadt, 67, 68
Tecklenburger Land, 65, 66, 67, 68
Tempelhof, 222
Teutopolis, USA, 111
Thuine, 65, 86, 89
Thüle, Kirchspiel, 105
Tuntel, 50
Twist, 48, 50, 51, 52, 53, 58, 113, 131, 197
U**
Ueffeln, 177
Uelsen, 51, 78
USA, 112, 113, 114, 117, 118, 119, 120
Utrecht, NL, 69
V**
Vechta, Amt/Kreis, 18, 20, 37, 81, 102, 105, 114, 217, 231, 232
Vechta, Stadt, 111, 179, 217, 250
Veeltel, 224
Vehs, 214
Veldhausen, 51
Vereinigte Staaten, 58, 108, 110, 112, 117, 119
Verden, Herzogtum, 192
Vinnen, 190
Vinte, 100
Visbeck, 21
Voltlage, 39, 224
Vörde, 192
Vörden, Amt, 91, 152, 195
Vörden, Gemeinde, 60, 61
Vrees, 227
W**
Walchum, 230, 239
Warburg, Kreis, 14, 183, 217
Warendorf, Kreis, 16, 18, 247
Warendorf, Stadt, 128, 183
Warsingfehn, 56
Weesp, NL, 93, 253
Weese, 224
Werlte, 179, 181
Wesel, 198
Westerhausen, 45
Westpreußen, 76
Westfalen, 14, 18, 19, 24, 26, 36, 69, 76, 97, 112, 114, 129, 145, 183, 217, 222
Westindische Inseln, 64
Wettrup, 130, 139
Wiedenbrück, Kreis, 17, 74
Wielen, 204
Wien, 55, 56, 179
Wierup, 106
Wietmarschen, 9, 32, 45, 48, 50, 89, 102, 188, 241
Wildeshausen, Amt, 217
Wilsum, 65, 152
Wisconsin, USA, 117
Wissingen, 36
Wittlage(-Hunteburg), Amt/Kreis, 16, 109, 195, 216
Worpswede, 53
Z**
Zaandam, NL, 95
Zwartemeer, NL, 58
Zwischenahn, Bad, 50
Zwolle, NL, 170
Aus urheberrechlichen Gründen können hier nicht alle Artikel in ihrem originären Erscheinungsbild dargestellt werden.
Es ist dem bisherigen Vertrieb des Buches sehr entgegen gekommen, dass etliche Lokalredaktionen mit passenden Berichten dem Buchprojekt zur Seite gestanden haben.
Wohl insbesondere so konnten viele der eigentlichen Adressaten erreicht werden, die sich selbst eher als „Wenigleser“ bezeichnen und von daher das Buch in einer Buchhandlung wahrscheinlich auch gar nicht erst entdeckt hätten.
Nun aber berichten erfahrene Buchhändler(innen), dass diese Menschen in „Scharen strömen“ und beim Erwerb durchaus betroffen erzählen über ihre Erlebnisse.von damals.
Nach und nach sollen hier die Zeitungsmeldungen im Text eingestellt, da sie auf die jeweilige Einzelregion abgestellt sind und teilweise auch interessanten Rezensionscharakter haben.
Nach Möglichkeit werden sie dann mit einem Link versehen.
Vorweg eine Mail vom Januar 2016:
Hallo liebe Autoren,
von dieser Stelle ein Feedback und gleichzeitig ein großes Lob.
Ich mochte immer sehr das Gedicht „Fragen eines lesenden Arbeiters“ von Bertold Brecht, weil es den Fokus auf die Menschen setzt, die aktiv entscheidende Dinge umgesetzt und kraft ihrer Hände Ideen bewegt haben,aber gleichzeitig zu „unbedeutend“ waren, um in den Geschichtsbüchern erwähnt zu werden.
Sie widmen einer ganz ähnlichen Gruppe nicht nur ein Gedicht sondern ein ganzes Buch, eine Stimme und Gesichter. Ich war froh, auf so eine informative Publikation gestoßen zu sein, im Nachhinein erstaunt und erleichtert, eine Ausgabe in Händen zu haben, die binnen kürzester Zeit vergriffen war und hab mich gefreut, als ich heute eine Neuauflage in den Läden sah.
Denn die Arbeit lohnt sich!
Meine Wurzeln liegen ebenfalls in der Landwirtschaft väterlich-wie mütterlicherseits.
Meine Mutter bzw deren kleine Hofstelle im Emsland war nie mit Heuerlingen in Berührung gekommen und sie war umso interessierter, durch dieses Buch etwas davon zu erfahren. In der Familie meines Vaters hab ich früher hin und wieder das Gemunkel vom Unrecht gegenüber den Heuerlingen gehört, aber ich hab genauso dort mitbekommen, wie aus früheren Abhängigkeiten Freundschaften und nachbarschaftliche Gemeinschaften wurden.
Die Heuerleute haben zum großen Teil die damalige Wirtschaft gesichert und ohne die Moorkolonisten sähe Nordwestdeutschland heute ganz anders aus. Kein Standardwerk nennt die vielen Namen, aber Sie honorieren deren Leistung zumindest hier und heute und öffnen den Blick dafür.
Das macht Ihr Werk so wertvoll!
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!
Grüße.
Kathrin Menke
Diepholzer Zeitung vom 10. 12. 2014
Leben der Heuerlinge: Dokumentation von Bernd Robben und Helmut Lensing
Landkreis Diepholz – Von Anke Seidel. Sie waren über Jahrhunderte das Rückgrat der ländlichen Bevölkerung und lebten teilweise unter unvorstellbaren Bedingungen: Heuerlinge – Menschen, die unterhalb der Bauern, aber über den Landarbeitern und Pächtern standen. Für alle galt: „Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen.“
Genau diesen Titel trägt das neue Buch von Bernd Robben und Helmut Lensing, in dem sie die Geschichte des Heuerlingswesens mit ihren vielen Facetten und Fakten dokumentieren. „Teilweise gehörten bis zu 80 Prozent der Einwohner eines Dorfes zu dieser sozialen Schicht“, wissen Robben und Lensing. „Daher besitzt ein beträchtlicher Anteil der Altbevölkerung des deutschen Nordwestens, also der Menschen, die hier schon im 19. Jahrhundert ansässig waren, Heuerleute als Vorfahren.“
In dem knapp 300 Seiten starken Geschichtsband geben die Autoren den Heuerlingen ein Gesicht, beschreiben ihre Lebensumstände und beweisen anhand von Zahlen und Fakten, warum diese – oft in bitterer Armut lebende – Landbevölkerung unverzichtbar war.
Ihre Geburtsstunde war mehr als bitter. Denn sie ist eng verknüpft mit Plünderungen durch umherziehende Söldnertruppen im 30-jährigen Krieg: „Etliche Bauern gerieten dadurch in solche Bedrängnis, dass sie ihre Höfe verließen“, ist darüber nachzulesen. Auch wenn es später unter dem Druck der Landesregierungen gelang, diese Höfe wieder zu besetzen: Für die wachsende Bevölkerung war längst nicht genug Platz auf den Höfen.
„Daher bildete sich eine neue Schicht, die mit wesentlich geminderten Rechten innerhalb der Dorfgemeinschaft ausgestattet nicht mehr im strengen Wortsinn eine bäuerliche war“, erklären die Autoren. „Im Unterschied zu den bisherigen bäuerlichen Schichten verfügte sie nämlich nicht über eigenes Land.“ Anders ausgedrückt: Heuerlinge mussten die Pacht für das Land und die Miete für das Haus erwirtschaften – und stellten dafür ihre Arbeitskraft in den Dienst des Bauern. Allerdings, so haben Helmut Lensing und Bernd Robben recherchiert, gab es auch Mischformen zwischen Geldpacht und Arbeitsleistung.
Im heutigen Landkreis Diepholz war dieses Heuerlingswesen stark verbreitet. So lebten den Recherchen der Autoren zufolge 1859 in den Kreisen Diepholz 756 Heuerlinge und in Hoya 835, während es in Nienburg 258 waren. Zum Vergleich: In Detmold zählte man damals 80 Heuerlinge.
„Viele Bauern gingen bald nach der Entstehung des Häuslingswesens dazu über, eigens Heuerhäuser in Hofnähe zu errichten“, ist in dem Werk nachzulesen. Mensch und Tier lebten in einem Raum: „Auf beiden Seiten der Diele befanden sich die Ställe für das Vieh. Die Häuser waren klein und sehr einfach gebaut.“ Für die Menschen heute sei einfach unvorstellbar, „dass in den Heuerhäusern über viele Generationen die Menschen mit den Tieren zusammen in einem Raum lebten.“ Die Wohnküche am oberen Ende der Diele sei nur deshalb nicht durch eine Wand abgetrennt gewesen, „weil die Bewohner in den kalten Wintermonaten auf die abstrahlende Körperwärme der Tiere angewiesen waren“.
Was hatten Heuerlinge zu leisten? In der Regel mündlich festgelegte Dienste auf dem Felde oder ungemessene Dienste fielen darunter: schwammig beschriebene Tätigkeiten. Gegen diese ungemessenen Dienste konnten sich die abhängigen Heuerleute kaum wehren: „Akzeptierten sie die gängigen Vereinbarungen nicht, bekamen sie keine Stelle.“
Wie die Betroffenen versuchten, durch Kreativität und Selbstversorgung, durch Hollandgängerei (als Wanderarbeiter ins Nachbarland) oder Auswanderung nach Amerika ihr Schicksal zum Besseren zu wenden, beschreiben die Autoren in insgesamt 21 Kapiteln – und sparen dabei weder die Weimarer Republik noch die NS-Zeit aus.
Bernd Robben/Helmut Lensing
„Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen!“
ISBN 978-3-9814041-9-7
http://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/leben-heuerlinge-dokumentation-bernd-robben-helmut-lensing-4523071.htm
Eine Mail aus Lohne – so ist es wohl vielen ergangen!
Sehr geehrter Herr Robben,
mit sehr viel Interesse habe ich den Vortrag gestern in Lohne verfolgt. Vieles was Sie im Vortrag erwähnten, habe ich als Kind bzw. als Jugendlicher in den sechziger Jahres des vorigen Jahrhunderts von meinem verstorbenen Vater ebenfalls gehört. Allerdings nervten uns damals die vielen Aussagen meines Vaters zur schlechten Situation der Heuerleute in den Jahren von ca. 1910 bis 1955. Uns interessierte es einfach nicht. Heute bedauere ich es, dass keiner von uns Kindern seine Aussagen schriftlich notiert hat.
Weitere Stimmen zum Buch:
Ein 81-jähriger kritischer Landwirt aus dem Emsland äußert sich sinngemäß so:
Ich habe erwartet, dass mit diesem Buch eine Abrechnung mit dem Bauernstand kommen würde. Das ist nicht der Fall. Hier handelt es sich um eine objektive Darstellung der Verhältnisse auf dem Lande in den letzten Jahrhunderten.
Ganz anders ein anderer Landwirt!
Vorweg: Wir vertreiben das Buch selbst. Dabei erfahren wir bei mehreren Raiffeisen – Genossenschaften mit ihren zahlreich Filialen der Region eine enorme Unterstützung – wir können in den modernen Märkten das Heuerlingsbuch erfolgreich anbieten.
Dieser Hofbesitzer hat sich bei seiner Genossenschaft beschwert, dass dort Bücher verkauft werden, die in ihrem Inhalt sich gegen den Berufsstand der Bauern wendet…
Am 24. 02. 2015 schrieb der pensionierte Lehrer Ludwig Haking:
Sehr geehrter Herr Robben!
Herzliche Grüße aus Freren.
Mit Ihrem Buch „Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen!“ haben Sie und Ihr Mitherausgeber Herr Lensing sicherlich nicht nur mir eine große Freude gemacht.
Mit dem, was in diesem Werk zu lesen, zu sehen und zu erahnen ist, steht die eigene Kindheit und Jugendzeit vor mir.
Als Heuerlingssohn aus Brümsel, geboren 1942, wird vieles von dem lebendig vor Augen geführt, was lange vergessen schien. Umso dankbarer bin ich für Ihre außerordentliche Fleißarbeit, zumal es heißt: „Zukunft lässt sich nur gestalten aus dem, was hinter uns liegt.“
(…) Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, dem Buch eine große Leserschaft, Ihnen bei dem geplanten Fotoband viel Unterstützung. Zwei Aufnahmen meines Geburtshauses aus Brümsel lege ich bei.
Eine Meldung aus den Vereinigten Staaten:
Ich wohne in Stockbridge, Massachusetts. Ich betreibe Ahnenforschung für eine Frau, die in direkter Linie von Johann Heinrich Schierding abstammt. Aber er ist nicht der J.H. Schierding, der mit Helene Margarethe zur Borg verheiratet war. Trotzdem habe ich Interesse an dem Buch, weil unserer J. H. Schierding auch aus dem Kirchspiel von Badbergen stammt. (JH Schierding im Buch wohnte in Langen). Aber unserer JH Schierding hat in Wehdel gewohnt und er ist ca. 1820 mit Christine Margarethe Ottmann verheiratet. Beide Männer sind in die Vereinigten Staaten ausgewandert und beide haben in Illinois gewohnt. JH Schierding im Buch wohnte in Petersburg, und unserer JH Schierding wohnte zuerst in Chicago und danach in Schaumburg. Ich glaube, dass sie verwandt waren, aber das weiß ich nicht ganz genau. Jedenfalls waren sie Nachbarn, und sie stammten aus ähnlichen Verhältnissen.
Das Echo in den Niederlanden
Wittlager Kreisblatt und
Bersenbrücker Kreisblatt vom 18. 12. 2012
Ein Buch elektrisiert die Region
Vom Elend der kleinen Leute und von erstaunlichen Karrieren
Oldenburgische Volkszeitung am 23. 12. 2014:
Buch über Heuerleute ist ein Volltreffer
„Wenn der Bauer pfeift…“ ist vor Weihnachten komplett ausgeliefert/Neuauflage wird derzeit vorbereitet
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/1826440-Neues-Buch-zur-Geschichte-der-Heuerlinge-erschienen-Elementarer-Teil-der-laendlichen-Ge
Do., 25.12.2014 Neues Buch zur Geschichte der Heuerlinge erschienen
Elementarer Teil der ländlichen Gesellschaft
Kann man das glauben?
Einen Meter Bücher findet man über den Adel in Nordwestdeutschland – hier in der Stadtbibliothek Bielefeld – , der nicht einmal mit einem Prozent an der dortigen Bevölkerung beteiligt ist.
Dagegen stel
lten die Heuerleute in den Dörfern und Bauerschaften fast durchweg mehr als die Hälfte der Bevölkerung bis etwa 1960.
Über diese Bevölkerungsgruppe gibt es kein zusammenhängendes Buch:
– 1946 schrieb Jürgen Seraphim eine Dissertation über das Thema.
Diese Arbeit erschien aber nicht als Buch.
– Lediglich ein „Büchlein“ in Maschinenschrift wurde von Prof. Dr.Sauermann über den Heuermann Rudolf Dunkmann erstellt.
(Genaueres im Literaturverzeichnis)
Dieses gedruckte Exemplar stammt aus einer zahlenmäßig kleine Edition, die vornehmlich für Archive und wissenschaftliche Einrichtungen gedruckt wurde.
Ich erhielt dieses Exemplar als Geschenk von meinem Schulfreund Dr. Bernd Schulte im Vorfeld der Buchveröffentlichung.
Die Entstehung dieses Buches – ein Gemeinschaftswerk
von Bernd Robben

1948 erblickte ich als ältester Sohn auf einem mittelgroßen Bauernhof in der kleinen Bauerschaft Gleesen im südlichen Emsland das Licht der Welt. Noch bis 1959 lebten im Heuerhaus nebenan „unsere“ Heuerleute. Nach meinem Lehrerstudium wollte ich auf das Hoferbe, das mir nach dem Ältestenrecht eigentlich zugefallen wäre, verzichten. Da aber auch meine beiden jüngeren Brüder sich beruflich anderweitig orientierten, übernahmen meine Frau und ich ab 1975 den Hof von meinen Eltern und zogen in das renovierte Heuerhaus direkt neben dem Bauernhaus ein. Das hat damals bei etlichen Landwirten in der Umgebung Erstaunen und auch Kritik hervorgerufen. Man war sich einig: Ein Bauer wohnt nicht in einem Heuerhaus.Wir verpachteten den Hof dann weitgehend, weil ich zeitgleich im benachbarten Kirchdorf Bramsche bei Lingen die Leitung der Grundschule übernahm.
Und genau in dieser Zeit kam auch der entscheidende Hinweis und Impuls für meine spätere zunehmende Beschäftigung mit dem Thema „Heuerlingswesen“.
Aus Bramsche stammte der damalige Ministerialdirigent Dr. Franz Möller, der zunächst als noch recht junger Jurist persönlicher Referent des seinerzeitigen Bundestagspräsidenten Dr. Eugen Gerstenmaier
war. Danach übernahm er die Leitung der Bundestagsverwaltung. In dieser Eigenschaft baute er eine eigene Bücherei des Bundestages auf. Später wurde er Landrat im Rhein-Sieg-Kreis und Mitglied des Bundestags.
Mehrfach im Jahr besuchte er sein Elternhaus und vertrat dann seinen Bruder Theo hinter der Theke im Gasthaus an der Kirche. Da wir beide – im zeitlichen Abstand – Absolventen des Lingener Georgianums waren, gab es genügend Gesprächsanlässe. Aber auch das Heuerlingswesen gehörte dazu. So erhielt ich eines Tages Post aus Bonn. Dr. Möller schickte mir eine Kopie des Standardwerkes des Heuerlingswesens, die Dissertation von Hans-Jürgen Seraphim aus dem Jahre 1948 mit dem Appell: Kümmere Dich mal um das Thema!
Diese Schrift lag nun an „meiner Bettkante“, immer wieder habe ich darin mit dem Stift gearbeitet.
Vor 24 Jahren bin ich dann aktiv geworden. Nachdem ich nach einer Vorlage von Seraphim zwei
Fragebogen entworfen hatte (1. Bestandsaufnahme in den einzelnen Kirchspielen, 2. Einzelbefragung), schrieb ich die Heimatvereinsvorsitzenden im Altkreis Lingen dazu an. Die Reaktion war eindeutig ablehnend. Teilweise signalisierte man mir deutlich: Das Thema ist tabu. Darüber spricht man nicht!
Nahezu zeitgleich schrieb damals die Studentin Martina Greskamp (heute Oberstudienrätin Martina Goedejohann, Bohmte) in ihrer Staatsexamensarbeit über das Heuerlingswesen: In den meisten Fällen waren die angesprochenen Personen gar nicht bereit, Auskunft zu geben (S. 4).
Daraufhin entschloss ich mich, daraus mittelfristig ein Buchprojekt zu entwickeln, das sich durch die gezielte Suche in Archiven und Bibliotheken, aber auch durch persönliche Befragungen von Zeitzeugen (darunter zu gleichen Teilen Bauern wie ehemalige Heuerleute), allmählich strukturierte. Durch eine Reihe von Vorträgen in den Regionen Osnabrück, Bersenbrück, Diepholz und dem Emsland bekam ich eine Fülle an zusätzlichen Informationen und Hinweisen. Mir wurde zunehmend deutlich, dass ich angesichts der Komplexität und Sensibilität des Themas dringend fachwissenschaftliche Begleitung benötigte.
So war es für das Buchprojekt von ganz besonderem Vorteil, dass der Historiker Dr. Helmut Lensing,
ein gebürtiger Grafschafter mit Wohnsitz im Münsterland, Anfang 2014 auf meine Bitte als Mitautor einstieg. Er brachte mit seiner Fachkompetenz das Werk entscheidend voran. Nur so konnte es zu dem werden, was es jetzt ist: Ein Gemeinschaftsprojekt eines Historikers und eines Dorfschulmeisters, ein Gemeinschaftsprojekt auf Augenhöhe.
Mit Theresia Brüning (Jahrgang 1936) konnte eine besondere Zeitzeugin gewonnen werden. Als gebürtige Heuerlingstochter und spätere Magd erlebte sie in den ersten drei Jahrzehnten ihres Lebens noch die vorgegebene typische Biographie einer Landlosen in Nordwestdeutschland. Als langjährige Heimatvereinsvorsitzende im Lingener Ortsteil Bramsche wagte sie es schon sehr früh, das Heuerlingswesen in geeigneter Weise zur Sprache zu bringen. In einem beeindruckenden Aufsatz beschrieb sie in dem Buch „Uns gab es auch“ das Leben ihrer Mutter als Heuerlingsfrau
Ein umfangreiches Gespräch mit dem langjährigen Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck auf der Surenburg ergab neuere Erkenntnisse zum Heuerlingswesen. Zum einen übernahm Baron Heereman bei der Erbschaft des mit der Surenburg verbundenen Besitzes noch 14 intakte Heuerlingsstellen. Er erlebte daher als Zeitzeuge die Auflösun
g dieser Sozialisationsform in den 1950er und 60er Jahren. Auch seine Erfahrungen als langjähriger anerkannter deutscher Bauernpräsident flossen in die Rückschau über das Heuerlingswesen ein. Die Anmerkungen und Hinweise des Adeligen zum Heuerlingswesen waren dann auch Anlass, zwei weitere Gutsbetriebe (von Twickel und Stift Börstel) unter diesem Aspekt zu betrachten.
Ein Rundschreiben an die Heimatvereinsvorsitzenden im Altkreis Bersenbrück 2012 erwies sich als außerordentlich effektiv. Die Rückantworten ließen die deutliche Erkenntnis zu: Das Thema Heuerlingswesen soll dort in der Region endlich auch einen maßgeblichen Stellenwert in der Heimatforschung erhalten. So wurde ich zu einem Vortrag auf der Jahreshauptversammlung sämtlicher Heimatvereine eingeladen. Daraus ergaben sich Bekanntschaften insbesondere mit Franz Buitmann und Franz Vennemeyer.
Herausragend für dieses Buchprojekt wurde die intensive Zusammenarbeit mit dem Artländer Lübbert
zur Borg aus dem Menslager Ortsteil Borg. Seine profunden regionalhistorischen Kenntnisse und die Fülle seiner familieneigenen Quellen und Fotodokumente, aber auch seine zahlreichen Veröffentlichungen insbesondere in den „Menslager Heften“, machten ihn zu einem wichtigen Gesprächspartner. Er starb Ende Juöi 2014.
Im heutigen Landkreises Diepholz fand ich einen wichtigen Unterstützer in Wilfried Meyer. Als Vorstandsmitglied des dortigen Kreisheimatbundes ermutigte er mich zu einem Rundbrief an alle
Heimatvereinsvorsitzenden und Kommunalarchive wie im Altkreis Bersenbrück. Das Echo war enorm. Es ergab sich daraus ebenfalls eine Einladung zu einem Vortrag auf der Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes Diepholz. Auch dort war man sich einig, dem Thema „Heuerlingswesen“ eine besondere Stellung in der Vereinsarbeit der nächsten Jahre zukommen zu lassen. Wilfried Meyer bearbeitete dann auch meinen Fragebogen für Zeitzeugen dieser ehemaligen Sozialform und brachte ihn über die Heimatvereine in Umlauf.
Für den Großraum Osnabrück traf ich ebenfalls auf zwei besonders kundige Zeitzeugen: In einer Radfahrerrunde lernte ich den derzeitigen Vorsteher des Finanzamtes Lingen, Hubert Große-Börger
kennen, dessen Vorfahren von einem Hof in Bad Laer südlich von Osnabrück stammen. Seine besondere Familiengeschichte recherchierten wir gemeinsam vor Ort.
Werner Beermann aus Oesede ist nicht nur durch seine Veröffentlichungen in Fachkreisen bekannt. Vor allem sein umfangreiches Fotoarchiv war für dieses Buchprojekt von besonderer Bedeutung. Mehrere Besuche bei ihm und ausführliche Fachgespräche insbesondere über die Industrieheuerlinge am Standort Georgsmarienhütte fanden im Buch dadurch ihren Niederschlag.
Mehrfach stieß ich in der Fachliteratur auf den niederländischen Historiker Jos Kaldenbach aus Alkmaar, einem Experten für deutsch-niederländische Verbindungen während der Hochphase des Heuerlingswesens. Daher fuhr ich zu einem Vortrag von ihm über die Ostindien-Kompanie ins Meyerhaus nach Berge. Im anschließenden persönlichen Gespräch ergaben sich gemeinsame Interessensschwerpunkte und Fragestellungen. Es wurde eine Zusammenkunft in den Niederlanden für den Juli 2013 vereinbart. Wir im trafen uns im Zentrum der „Niederländischen Gesellschaft für
Familienforschung“ (NGV) in Weesp, etwa acht Kilometer östlich der Stadtgrenze Amsterdams. Die NGV hat etwa 10.000 Mitglieder und besitzt eine der größten genealogischen Sammlungen in den Niederlanden. Jos Kaldenbach ist dort der Fachmann für die Hollandgängerei, also für die „Gastarbeiter“ aus Deutschland, die vornehmlich aus der Gruppe der Heuerleute stammten. So ist er auch Vorsitzender der „Werkgroep Genealogisch Onderzoek Duitsland“ und der „Arbeitsgemeinschaft niederländischer Familienforscher mit deutschen Ahnen“ (www.wgod.nl). Durch ihn flossen Impulse aus der niederländischen Forschung in diese Arbeit ein.