im Teufelsmoor bei Bremen

Moorkolonisation

Dabei handelte es sich um  »innere Kolonisation«. Insbesondere im Teufelsmoor bei Bremen verstand man darunter die wirtschaftliche Erschließung bislang ungenutzter Gebiete, der Heideflächen , Moore und Sümpfe durch den Staat. Alle Kräfte und Möglichkeiten eines Landes sollten ausgeschöpft werden , um Macht und Stärke des Staates zu vergrößern. Kaufmännisches Denken (Merkantilismus) zielte darauf hin , die Ernährung des Volkes aus eigenem Land sicherzustellen, damit es nach außen hin unabhängig würde. Und Moorkolonisation bedeutete: Gewinnung neuen Lebensraumes für neu anzusiedelnde Familien , Bevölkerungswachstum – zusätzliche Einnahmen fü r die ständig leeren Staatskassen , Zuwachs bei den Regimentsstärken.                    Rabenstein Seite 11

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In den großen menschenfeindlichen Mooren des Emslandes ging die Initiative mehr von den besitzlosen Heuerleuten aus.

Allerdings gewannen die Bischöfe von Münster als Landesherren ebenfalls Gefallen an den zusätzlichen Einnahmequellen durch die nach Eigentum strebenden neuen Siedler und ihr Amtmann Lippert hat sich dabei große Dienste erworben.