Das Heuerlingswesen nach dem 2. Weltkrieg

Die Nationalsozialisten haben diese unterbäuerliche Sozialisationsform als ideale Ergänzung der landwirtschaftlichen Betriebe angesehen.

In den Hungerjahren direkt nach dem 2. Weltkrieg erweist sich das Heuerlingswesen erstaunlich stabil: Während die Menschen in den Städten „Hunger schieben“ und Kohlen klauen müssen, um zu überleben, haben die Heuerleute bei passender Wirtschaftsweise ihre eigene Grundversorgung und können beim „Hamstern“ sogar noch gewinnen.

Wie schätzen die Fachleute damals die Zukunft des Heuerlingswesens – das dann in der Realität nach etwas mehr als 10 Jahren fast völlig verschwunden war – ein?

Ein aus heutiger Sicht erstaunlicher Beitrag dazu von Jürgen Seraphim von 1946: