Justus Möser zur Lage der Heuerleute

Justus Möser wurde 1720 in Osnabrück geboren und starb dort 1794.

Er war aber weit darüber hinaus bekannt als

  • Jurist:  Er gilt als der Akteur, der das germanische in das römische Recht überführte. Damit hat er Einfluss auf das deutsche Recht genommen.
  • Literat: Mösers schriftstellerische Leistungen sind umfangreich in den Bereichen Geschichte, Theater und Literatur.
  • Historiker und Volkskundler: Er hat uns dabei  auch eine Fülle an Veröffentlichungen zum Brauchtum  und der Volkskunde überlassen.
  • Politiker: Goethe lobte ihn als den „Patriarchen von Osnabrück“. Möser beförderte durch seine Schriften die Entwicklung des deutschen Nationalismus.
  • Er hat sich auch zur Lage der Heuerleute geäußert:

Foto:  https://de.wikipedia.org/wiki/Justus_M%C3%B6ser#/media/File:M%C3%B6serJ.jpg

 

 

Dieses Buch erschien 2001 in Osnabrück als Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung der Universität Osnabrück in Kooperation mit dem Museum Jannink in Enschede.

Dort findet sich auf Seite 13 diese Abhandlung Mösers zur Hollandgängerei in den Wöchentlichen Osnabrückischen Anzeigen aus dem Jahre 1767:

Heuermann Rudolf Dunkmann berichtet über sein Verhältnis zum Bauern

Es war oft damals zwischen dem Bauern, also dem Besitzer, und den Heuerleuten kein idealer Zustand.

Die Bauern, die hatten das noch so im Kopf, wie das früher war: Das sind unsere Dienstleute, die müssen es so machen, wie wir es wünschen.

Auf dem großen Hof Schulte-Herkendorf (war es üblich), bei einmal Blasen mußte einer kommen, bei zweimal Blasen, da mußten sie doppelt kommen. (Die Heuerlinge) konnten ruhig ihr Korn hochreif haben und gerne einfahren wollen, nichts, erst kam der Bauer.

Und das war bei unserem Bauern auch so ähnlich. Ich habe mich in der ersten Zeit drin geschickt. Ich bin zu Hause geblieben, bin zum Bauern gegangen und habe morgens um 4.00 Uhr die Sense gezogen und habe Gras gemäht. Man mußte ja praktisch.

Der (Bauer) war überhaupt so ein bißchen unbequem, der hatte auch so seine Mätzchen. Der wollte uns umwechseln von einer Heuerstelle in die andere. Und das ist ja wohl verständlich, daß man das nicht gerne tut. Dann nahm er uns das halbe Land weg, da konnten wir nur noch eine Kuh halten. Da haben wir uns auch mit abgefunden. Und dann starb mein Vater. Mein Vater war einer von der alten Sorte, der meinte, der Bauer, das wäre der Herrgott, und wenn der Bauer ins Haus kam, dann bebte er schon vor Angst.

Und als mein Vater nicht mehr da war, da mußte ich fürs Ganze geradestehen. Ich habe mich nicht ganz so unterkriegen lassen, ich habe etwas meinen eigenen Willen gezeigt. Und dann dauerte es vielleicht zwei Jahre, dann war ich auf der Suche nach einem Bauplatz. Ich habe meinen Bauern danach gefragt, wie es wäre, ob er nicht einen Bauplatz für mich hätte. Und seit der Zeit war der Mann wie umgewandelt.

Quelle: Sauermann, S. 51.

Der besonder Zeitzeuge Rudolf Dunkmann 2

Leinenaussteuer der angehenden Bäuerin

Zur Aussteuer einer Bauerntochter eines 25 – 30 ha großen Hofes gehörte ein Koffer voll Leinen, das waren 30 bis 50 Rollen. Gingen mehrere Töchter ab, dann verringerte sich natürlich die Aussteuer bei jeder einzelnen. Genähte Hemden bekam die Braut mindestens 13 mit. 13 mußten es sein, weil nur einmal vierteljährlich gewaschen wurde … Die Frauenhemden waren ziemlich lang und mit kurzen Ärmeln. „Weenlaschen“ wurden als vier eckige Achselstücke eingesetzt. Zur Verbreiterung nach unten wurden beiderseitig „Spielen“, das sind lange, keilförmige Einsätze, eingesetzt. Die Brauthemden waren für beide verziert. Das Hemd des Bräutigams war an der vergrößerten Halspasse, den Schultern und den Ärmelbündchen durch mit rotem Garn ausgeführtem Kreuzstichmuster verziert. Die Brauthemden wurden später nur noch als Leichenhemd benutzt. Die Braut brachte auch Hemden für den Bräutigam mit. Ein Totenlaken, das meine Mutter als Aussteuer mitbekommen hatte, wurde in meinem Elternhause zweimal bei Beerdigungen meiner Geschwister unter den Sarg gelegt. Die beiden Anfangsbuchstaben des Namens der Braut waren schlicht weiß in die Ecken der Bettwäsche und Tischdecken eingestickt … Die Näherin nähte die Aussteuer auf dem Hofe der Braut. Ihr wurde dort eine der vorhandenen Stuben zum Arbeiten zugewiesen. Gern zeigte die Braut ihre Aussteuer (den) Frauen aus der Nachbarschaft und der Verwandtschaft. Daran anschließend gab es dann ein „Köppken Koffei“ mit Zwieback. Vereinzelt wurde mal ein Leinenkoffer von innen mit Stoff ausgeschlagen.

Oft bekam die Braut als Mitgift ein Stück Vieh, meist Kuh oder Rind, mit. Dieses Tier wurde ungeschmückt hinter dem Kistenwagen mitgeführt. Heute hat man das nicht mehr.

Quelle: Sauermann, S. 134-135.

Der besondere Zeitzeuge: Heuermann Rudolf Dunkmann

Kaum ein anderer Heuerling hat so umfangreich und kompetent berichtet.

Insbesondere durch die Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftler Prof. Dr. Dietmar Sauermann (Uni Münster) kamen diese besonderen Zeitzeugnisse zustande.

Download:http://www.lwl.org/voko-download/BilderNEU/422_023Sauermann_MU.pdf

Deshalb sollen hier nachfolgend nach und nach Texte von ihm eingestellt werden:

 

Launen des Bauern!

Zum Schluß will ich noch über ein Ereignis berichten, welches man wohl als ein Überbleibsel der Leibeigenschaft betrachten muß.

Ort des Geschehens: ein Bauernhof kurz hinter der Provinzgrenze.

Zeit: um die Jahrhundertwende.

Der genannte Bauer, nur mittelgroß, aber energisch, besaß wohl noch den alten Herrendünkel. Fast alle jungen Männer aus dem Volke mußten zu damaliger Zeit als Bauernknecht ihr Brot verdienen und standen praktisch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu den Bauern. Dieser Bauer hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, seinem Pferdeknecht, wenn er die Pferde ausgeschirrt und in den Stall geführt hatte, einige Peitschenhiebe zu verabreichen. Das geschah gewohnheitsmäßig und fast immer aus nichtssagendem Grunde. Nun wechselten mal die Knechte. Der neue, mit einem Gardemaß von 1,90 m und einem Rücken wie ein kleiner Kleiderschrank, war eben vom Wehrdienst heimgekehrt und glaubte, bei diesem Bauern einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Schon nach einigen Tagen passierte es. Der Knecht hatte die Pferde ausgespannt und in den Stall geführt. Den Bauern, der auf seinem altgewohnten Platz auf der Häckselkiste hinter der Dielentür saß, beachtete er kaum. Plötzlich stand der Bauer auf und traktierte den Knecht mit einigen Peitschenhieben. Der ruhige, besonnene Knecht, der ja spielend mit zwei solchen Gegnern fertig geworden wäre, packte den kleinen Bauern im Nacken und entriß ihm die Peitsche. Mit immerwährenden Peitschenhieben trieb der Knecht nun den Bauern über die lange Bauerndiele bis zu den Wohnräumen. Von der Zeit an bestand ein gutes und ausgeglichenes Verhältnis zwischen Bauer und Knecht.

Quelle: Sauermann, S. 91.

Lippische Ziegler

Östlich von Bielefeld befindet sich das Lipper Land.

Die Heuerleute aus dieser Gegend nennt man Lipper (Lippische) Ziegler wegen ihrer besonderen beruflichen Fähigkeiten.

Wegen der  Kargheit der Lebensbedingungen in ihrer Heimat waren sie auf Wanderarbeit angewiesen. So boten sie vor allem in den nördlichen Teilen Deutschlands, aber auch in Dänemark und vor allem in den Niederlanden ihre  Kenntnisse und Fertigkeiten in der Herstellung von Ziegeln an.

 

 

By K.-P. Wessel (Kreis Lippe.png) [Public domain], via Wikimedia Commons

Im 19. Jahrhundert verließen bis zu 40% aller männlichen Erwerbstätigen in jedem Frühjahr das Fürstentum Lippe. Bis zum Herbst arbeiteten sie im Norden Deutschlands, in den Niederlanden, in Skandinavien und Osteuropa auf Ziegeleien. Die saisonale Wanderarbeit der lippischen Ziegler geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Die Verwaltung des Fürstentums Lippe registrierte sie in allen Einzelheiten. Für die Jahre von 1778 bis 1869 gibt es im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen (LAV NRW), Abteilung Ostwestfalen-Lippe, in Detmold über 100.000 Daten zu mehr als 30.000 Zieglern. Nirgendwo sonst auf der Welt lassen sich so viele und dichte Informationen zu Saisonarbeitern mit Herkunft und Zielort für eine derart lange und frühe Zeit in diesem Umfang finden. Für die Geschichte der Migrationen, der Arbeit und der Familie sind sie von unschätzbarem Wert, aber auch für Genealogen mit Vorfahren aus Lippe.
Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam (IISG) und dem LAV NRW werden diese Daten, eingebettet in ihrem historischen Kontext, zur Verfügung gestellt. 

aus: http://www.iisg.nl/migration/ziegler/

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zieglerdenkmal-kalldorf.jpg

Knaben, kaum der Schule entlassen, blühende Jünglinge, Männer in den besten Jahren und solche, die dem Greisenalter nahe, sieht man mit großmächtigen Reisesäcken auf dem Rücken daher ziehen. Ist die Frostgefahr vorüber, so gehen sie wacker an die Arbeit. Sie graben Ton, mahlen ihn (früher in den schwerfällig von Pferden getriebenen Radradien), formen Steine und Pfannen, trocknen sie und bedienen den Ofen. Ein Ziegelmeister ordnet und überwacht alles. Ein eigener heimatlicher Koch sorgt für die notwendige Atzung. Diese ist derb und deftig.

Erbsen und immer Erbsen sind tägliche Kost und dazu Wurst, Speck und Schinken aus dem heimischen Vorrat. Denn das verdiente Bargeld muß der Gattin oder den alten Eltern heimgebracht werden, die inzwischen mit Hilfe der Kinder mühselig den Garten und das Stückchen Acker bestellt, für das Vieh,  vor allem für die zahlreichen Ziegen gesorgt und Haus und Hof in Ordnung gehalten haben. Wehe dem, der sich zu unnützen Ausgaben hat verleiten lassen und die erwarteten 100 Taler nicht abgeben kann. Verachtung ist der Lohn.

O. Reißert, Weserbergland und Teutoburger Wald, Bielefeld 1909, Seite 123

Heuerleute und die Kartoffeln

Es ist belegt, dass die Kartoffel schon vor dem Jahre 1600 von den Spaniern aus Südamerika nach Europa gebracht wurde.

Bevor die Kartoffeln allerdings zum wichtigsten Grundnahrungsmittel vor allem für die besitzlose Landbevölkerung wurden, vergingen in manchen Gegenden Norddeutschlands noch etliche Jahrzehnte.

Dabei ist die List des Preußenkönigs legendär.

Friedrich II. bemühte sich, für den Anbau von Kartoffeln zu werben. Im Jahre 1756 verfügte er einen Kartoffelanbaubefehl.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts trat sie ihren endgültigen Siegeszug an und wurde bald auch Hauptanbaufrucht für die Erzeugung von Branntwein, der vornehmlich von der Unterschicht getrunken wurde. Nun kamen aber erstmals – und dann wiederholt – Kartoffelkrankheiten auf breiter Front auf und lösten Hungersnöte aus.

Die Kartoffel wurde zunehmend zur Handelsware im Nahbereich der Städte. Hierbei waren die Bauern gegenüber den Heuerleuten deutlich im Vorteil, weil sie die schwere Kartoffelfracht auf ihren Ackerwagen, die in der Regel von zwei Pferden gezogen wurden, zum Verbraucher transportieren konnten.

Viele Heuerleute hatten lediglich einen Handwagen, damit lohnte sich der Transport über diese Entfernung nicht.

Kartoffelverkauf auf dem dem Lingener Marktplatz nach dem 2. Weltkrieg.

Foto: Stadtarchiv Lingen

Interview mit Bernd Robben vom 08.03.2017

in:

Facharbeit über das Heuerlingswesen

  1. Warum ist die Rolle der Heuerlingsfrau sowohl in der heimatgeschichtlichen als auch  wissenschaftlichen Literatur so wenig beschrieben?

 Das Leben und der Alltag von Heuerlingsfrauen sind tatsächlich kaum dokumentiert, weil Frauen insgesamt eher selten in sozial- oder wirtschaftshistorischen Beschreibungen vorkommen. So liegen hier nur wenige Quellen vor. Vielmehr waren es die Männer oder allenfalls die Familien, über deren Lage in der damaligen Agrarwelt berichtetet wurde.

Das trifft aber auf die besitzlose Landbevölkerung in ganz Deutschland zu.

2. Welche soziale Stellung hatte die Heuerlingsfrau in ihrem direkten sozialen Umfeld, aber auch in der Dorfgesellschaft?

Sie erlebte schon in ihrer Jugend die deutlich untergeordnete Rolle in der sozialen Schichtung.

So heirateten die allermeisten Heuerlingstöchter einen ebenfalls besitzlosen Bauernknecht, mit dem sie dann eine Heuerstelle antraten, um eine Familie gründen zu können.

Damit standen sie in der dörflichen Gesellschaftsstruktur ganz unten.

Die ständige Abrufbereitschaft, auf dem Hof des Bauern Dienst zu tun müssen, unterstrich ihre niedere soziale Stellung in besonderer Weise.

Nur aus dieser häufig tief verzweifelten Situation ist es auch zu verstehen, dass sich Heuerleute entschlossen, die Heuerstelle zu verlassen und ins „teuflische“ Moor zu ziehen, um dort ein „freies“ Leben führen zu können.

3. Das Leben der Heuerlingsfrau gestaltete sich den Quellen zur Folge als sehr entbehrungsreich, besonders hart müssen dann die Wochen/ Monate gewesen sein in denen der Mann z.B. als Hollandgänger weg war. Welchen Herausforderungen standen der Frau gegenüber?
Das Leben der Heuerlingsfrau war entbehrungs- und äußerst arbeitsreich.

So hatte sie ihren Haushalt zu führen mit einer in aller Regel größeren Kinderschar, sie hatte das Vieh zumindest in Anteilen zu versorgen, der Gemüsegarten zur Eigenversorgung musste in den Sommermonaten in Ordnung gehalten werden und die anfallenden Arbeiten auf dem Bauernhof sowohl in der Ernte als dann auch beim Wäsche waschen waren zu erledigen.

Dabei war sie in ihrer besten Lebenszeit über Jahre mit Ausnahme der Stillzeit schwanger.

Dazu kamen die Gefahr des Kindbettfiebers und andere Komplikationen rund um die Geburt.

Während der Zeit des Hollandganges ihres Mannes musste sie den gesamten Heuerbetrieb versorgen.

Dazu gehörten in dieser Zeit insbesondere die Arbeiten auf dem Kartoffelacker, der möglichst unkrautfrei gehalten werden musste, damit die Ernte dadurch nicht gefährdet wurde.

4. War die Kompetenz und Stellung der Frau nach der Abwesenheit des Mannes gleich?

Dazu geben uns die vorhandenen Quellen kaum direkte Aussagen. Es hat sicherlich zu allen Zeiten auch starke Frauen gegeben, die sich in der Ehegemeinschaft Anerkennung und Respekt erworben haben.

Als zunehmend der billigere Schnaps aus den Kartoffeln gewonnen werden konnte, sind auch Heuerleute alkoholabhängig geworden.

Durch diesen Umstand hat es dann arg zerrüttete Familien gegeben. Aus dieser Misere heraus wurden etliche Mäßigungvereine gegründet.

5. Wie stand es um die rechtliche Absicherung der Heuerlingsfrau im Todesfalle des Mannes? Behielt sie die Heuerlingstelle?

In aller Regel wurde ihr dann die Heuerstelle gekündigt. Der besitzende Bauer war ja dringend auf männliche Arbeitskräfte insbesondere während der Erntezeit angewiesen.

Aber in der Nachkriegszeit (ab 1945) ist es auch vorgekommen  –  zwei Beispiele sind dazu im Bereich Mettingen belegt – dass die Frauen die Heuerstelle behalten durften.

 Zusammenfassend muss ich allerdings sagen – und das ist bisher so von dem Fachwissenschaftlern nicht formuliert worden:

Die angehenden Heuerlingsfrauen hatten fast durchweg die Chance, nach dem damals herrschenden Armenrecht eine Heiratserlaubnis zu bekommen und damit eine Familie gründen zu können.

Die Heuerstelle bot dazu die notwendige wirtschaftliche Grundlage.

In anderen Teilen Deutschlands war das aus unterschiedlichen Gründen nicht unbedingt gegeben.

So sind aus Ostdeutschland und insbesondere auch aus Bayern Zahlen belegt, dass bis zu einem Viertel der jüngeren Bevölkerung aus Armutsgründen diese Heiratserlaubnis nicht erhielt, aber dennoch kamen aus den Liebesverhältnissen Kinder zur Welt.

Darüber geben insbesondere Taufregister deutliche Auskunft.

Hier haben Historiker und Volkskundler noch einiges aufzuarbeiten. Das Thema ist allerdings – und das habe ich persönlich immer wieder erfahren müssen –  mit einer deutlichen Schweigementalität in der ländlichen Bevölkerung insgesamt auch heute noch belegt.

 

Bernd Robben    8. März 2018